Hollywood trauert: Oscar-Preisträgerin Diane Keaton im Alter von 79 Jahren gestorben
Article: Hollywood trauert: Oscar-Preisträgerin Diane Keaton im Alter von 79 Jahren gestorben

Die „Annie Hall“-Ikone ist tot
Hollywood und die Filmwelt trauern um eine ihrer markantesten Persönlichkeiten: Die Schauspielerin Diane Keaton ist am 12. Oktober 2025 im Alter von 79 Jahren in Kalifornien gestorben. Die Todesnachricht wurde von mehreren Medien unter Berufung auf ihre Produzentin Dori Rath bestätigt. Keaton, die an der Seite von Woody Allen zum Weltstar aufstieg und über 50 Filme drehte, hinterlässt eine jahrzehntelange Erfolgsspur in der Traumfabrik.
Diane Keaton prägte wie kaum eine andere den Look der neurotischen New Yorkerin und blieb ihrem legendären Stil aus Männerhosen, Westen, Krawatten und Hüten – den sie in ihrer Rolle der „Annie Hall“ etablierte – ihr Leben lang treu. Trotz ihrer ikonischen Karriere betonte sie stets ihre Bodenständigkeit: „Ich bin total normal“, sagte Keaton einmal in einem Interview.
Die Rolle ihres Lebens: Der Oscar für „Annie Hall“
Den absoluten Durchbruch und die Rolle ihres Lebens schenkte ihr der Regisseur Woody Allen 1977 mit dem Film „Der Stadtneurotiker“ (Annie Hall). „Offensichtlich verdanke ich ‚Annie Hall‘ alles“, sagte Keaton, die damit über Nacht zum Star wurde und den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann.
Die in Los Angeles geborene Tochter eines Ingenieurs und einer Hausfrau wuchs in Kalifornien auf. Nach ihrer Schauspielausbildung am Neighborhood Playhouse in New York gab sie bereits mit 22 Jahren ihr Broadway-Debüt im Musical „Hair“. Obwohl sie das Theater nicht als ihr Ding ansah („Ich bin keine echte Schauspielerin“), ebnete ihr der Erfolg den Weg zu einer Hollywood-Karriere, in der sie in vielen Genres brillierte.
Die Männer ihres Lebens: Beziehungen, aber nie die Ehe
Keatons Karriere war eng mit den großen männlichen Stars ihrer Zeit verknüpft, wobei jede Beziehung einem eigenen Jahrzehnt gewidmet war, wie sie selbst kommentierte:
- Woody-Allen-Phase: Ihre Zwanziger Jahre waren von der Zusammenarbeit mit Allen geprägt.
- Warren-Beatty-Phase: Mit Filmen wie „Reds“ (für den sie erneut eine Oscar-Nominierung erhielt) folgten ihre Dreißiger.
- Al-Pacino-Phase: An der Grenze zu den Vierziger Jahren drehte sie mit Pacino den Filmklassiker „Der Pate“.
Obwohl sie mit allen drei Männern liiert war, heiratete Keaton nie – auch keinen anderen Mann. Ihre selbstironische Erklärung: „Es hat keiner gefragt.“
Erfolge in Komödien und die späte Mutterschaft
Neben ihren frühen Erfolgen und weiteren Oscar-Nominierungen – 1997 für „Marvins Töchter“ (an der Seite von Leonardo DiCaprio) und 2004 für „Was das Herz begehrt“ (mit Jack Nicholson) – glänzte Keaton in zahlreichen Komödienrollen. Filme wie „Der Club der Teufelinnen“ (mit Bette Middler und Goldie Hawn) und jüngere Produktionen wie „Book Club“ zeigten sie oft als wohlhabende Frau in beigefarbener Kleidung.

Im Alter von 50 Jahren entschied sich Keaton für die Mutterschaft und adoptierte nacheinander eine Tochter und einen Sohn. Sie beschrieb die Adoption als eine lebensverändernde Entscheidung nach dem Tod ihres Vaters und dem Ende einer Beziehung. Die Mutterschaft habe ihrem Leben Sinn gegeben und ihren Fokus von sich selbst weggelenkt.
In ihren Memoiren „Damals heute“ (2011) beleuchtete sie ihr Leben, ihre Beziehungen, die Kinder, aber vor allem das enge Verhältnis zu ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter, Dorothy Hall.
Diane Keaton, die sich selbst oft augenzwinkernd als „alte Schachtel“ bezeichnete, bleibt als Ikone des Stils, der schauspielerischen Wandlungsfähigkeit und der Unabhängigkeit in Erinnerung. Trotz ihres bewegten Lebens in Hollywood zeigte sie sich bis ins hohe Alter zufrieden: Zum 77. Geburtstag 2023 gratulierte sie sich selbst auf Instagram mit den Worten: „Happy Birthday an die Liebe meines Lebens… mich!“.
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