Hollywood trauert um eine seiner größten Ikonen. Oscar-Preisträgerin Diane Keaton ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Dies sagte ein Sprecher der Familie am Samstag dem US-Magazin „People“. Keaton soll es seit einigen Monaten gesundheitlich schlecht gegangen sein. Ihr Tod kam schnell und überraschend. Um 8:08 Uhr kam der Krankenwagen, laut dem Promi-Portal „TMZ“ folgte ein Funkspruch: „Person am Boden“.
In ihren letzten Monaten war Keaton nur von ihrer engsten Familie umgeben, die alles sehr privat hielt. Selbst langjährige Freunde wussten nichts von dem Zustand der Schauspielerin. Ihr letzter Instagram-Post datiert aus dem April 2025. Keaton sieht darauf glücklich und gesund aus. Sie spielt mit ihrem Hund „Reggie“.
Keaton war mehr als eine Schauspielerin. Sie war eine Stil-Ikone. Sie war ein Mysterium. Sie war beliebt und wurde geliebt – für ihr Lächeln, ihren Humor und ihren Verstand. Sie half der Filmbranche zu einer Zeitlosigkeit, die eine solche Branche braucht wie die Zuschauer im Kino. Von ihrer „La-dee-da, la-dee-da“-Darbietung als Annie Hall, geschmückt mit Krawatte, Melone, Weste und Khakihose in Woody Allens „Der Stadtneurotiker“ bis hin zu ihrer Rolle als Kay Adams, der Frau, die in „Der Pate“ das Pech hatte, der Familie Corleone beizutreten.
Keaton wurde 1946 als Diane Hall in Los Angeles (Kalifornien) geboren und wuchs mit drei Geschwistern auf. Ihr Vater, John Newton Ignatius Hall, arbeitete als Bauingenieur und Immobilienmakler, während ihre Mutter, Dorothy Deanne Keaton, Hausfrau war und sich später als Fotografin und Amateurkünstlerin betätigte.
Bereits in ihrer Kindheit zeigte sich Keatons Begeisterung für Musicals und Bühnenauftritte, sie spielte im Schultheater und sang im Chor. Ihre ersten Auftritte auf der Bühne absolvierte sie als Zweitbesetzung in der Broadway-Produktion von „Hair“ und 1968 in „Play It Again, Sam“, für die sie eine Tony-Nominierung erhielt.
Als sie 1977 den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihren Auftritt in Woody Allens „Der Stadtneurotiker“ erhielt, sagte sie auf der Bühne in ihrer typischen Art nur: „Das ist mal was.“
In den folgenden Jahrzehnten etablierte sie sich als vielseitige Schauspielerin, die sowohl in romantischen Komödien als auch in anspruchsvollen Dramen überzeugte – darunter Werke wie „Reds“ (1981), „Marvin’s Room“ (1996) und „Was das Herz begehrt“ (2003). Große Aufmerksam bekam Keaton durch ihre Rollen in „Der Pate I – III“ und „Der Club der Teufelinnen“ an der Seite von Bette Midler und Goldie Hawn.
Stil-Ikone für Generationen von Schauspielerinnen
Neben ihrer Schauspielkarriere machte sie sich auch als Regisseurin, Produzentin, Fotografin und Autorin einen Namen. Keaton galt als Stil-Ikone, deren unverwechselbarer Look und charismatische Präsenz Generationen von Schauspielerinnen beeinflusst haben. Zahlreiche namhafte Modemagazine haben nach ihrem Tod über sie in den sozialen Netzwerken geschrieben.
Die Amerikanerin war nie verheiratet und hat offen darüber gesprochen. „Heute dachte ich: Ich bin die einzige in meiner Generation von Schauspielerinnen, die ihr ganzes Leben lang allein war“, sagte sie in einem Interview 2019: „Ich bin wirklich froh, dass ich nicht geheiratet habe. Ich bin ein Sonderling. Ich erinnere mich, wie in der High School ein Typ zu mir kam und sagte: ‚Eines Tages wirst du eine gute Ehefrau sein.‘ Und ich dachte: Ich will keine Ehefrau sein. Nein.“
Erst mit 50 wurde Keaton Mutter. Sie adoptierte zunächst Tochter Dexter, dann ihren Sohn Duke. „Mutterschaft war kein Drang, dem ich nicht widerstehen konnte, es war eher ein Gedanke, den ich schon sehr lange hegte. Also stürzte ich mich hinein“, erklärte sie ihre Adoptionen einmal. Beide Kinder sind dem Wunsch ihrer Mutter, einmal schauspielerisch in ihre Fußstapfen zu treten, nicht nachgekommen.
Die 30-jährige Tochter Dexter ist seit 2021 verheiratet, sie ist ausgebildete Tierärztin und hält ihr Privatleben lieber aus der Öffentlichkeit. Die Beziehung zu ihrer Mutter war sehr eng und liebevoll. Duke Keaton ist 25 Jahre alt und lebt sehr zurückgezogen. Sein Hobby ist die Fotografie, mehr ist über ihn nicht bekannt.
Einen Stern auf dem Hollywood Boulevard in Los Angeles hat Keaton nicht. Ihre Handabdrücke sind vor dem berühmten Chinese Theatre zu sehen, wo sich am Samstag einige Fans versammelten, um der Schauspiel-Legende zu gedenken.
Keaton pflegte enge Freundschaften innerhalb der Filmbranche und hatte in der Vergangenheit Beziehungen zu bekannten Kollegen wie Woody Allen, Warren Beatty und Al Pacino. Abseits ihrer Karriere engagierte sie sich leidenschaftlich für Denkmalschutz und Architektur, insbesondere für die Restaurierung historischer Häuser in Kalifornien. Zudem hat sie mehrere Bücher herausgegeben, in denen sie Einblicke in ihr Leben, ihre kreative Arbeit und ihren Blick auf das Älterwerden gab.
Von ihrer Mutter, die später schwer an Alzheimer litt, lernte sie das Singen und das Klavierspielen. Auch nahm sie den Mädchennamen ihrer Mutter als Künstlernamen an. Erst spät sprach Diane Keaton darüber, welch große Probleme sie in den 60er-Jahren mit Bulimie hatte und wie sie gegen die Krankheit ankämpfte. „Ich wurde eine Meisterin im Verstecken. Beweise verstecken – wie stellt man sicher, dass niemand davon erfährt? Man führt einen sehr seltsamen Lebensstil. Man lebt eine Lüge.“
„Das ist eine Sucht, das weiß ich“
In einem Interview sagte sie einmal: „Seit ich mit 19 nach New York gekommen bin, habe ich 46 Wohnungen und Häuser gemietet, besessen und verkauft. Mindestens.“ All das passt zum Mysterium, das sie umgab – und zu ihrer Rastlosigkeit: „Die Möglichkeiten verzaubern mich, die Träume von einem anderen Ort. Das ist eine Sucht und ein Problem, das weiß ich.“
Sie nannte sich selbst häufig „alte Schachtel“. Das war Teil des unbeugsamen Humors, der Keaton so berühmt machte. Zu ihrem 77. Geburtstag gratulierte sie sich auf Instagram selbst. Sie schrieb: „Happy Birthday an die Liebe meines Lebens… mich!“.
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