Vom Palast zum Fertighaus: Die schockierenden Wohn-Geheimnisse der reichsten CEOs der Welt

Vom Palast zum Fertighaus: Die schockierenden Wohn-Geheimnisse der reichsten CEOs der Welt


Article: Vom Palast zum Fertighaus: Die schockierenden Wohn-Geheimnisse der reichsten CEOs der Welt

Reichtum verbindet sie, doch die Art und Weise, wie die reichsten CEOs der Welt wohnen, könnte unterschiedlicher kaum sein. Während das Nettovermögen dieser Geschäftsmogule in die Hunderte von Milliarden geht, offenbaren ihre Immobilienportfolios tiefgreifende philosophische Unterschiede. Die einen zelebrieren den ultimativen Luxus mit rekordbrechenden Kaufpreisen, zehn Hektar großen Anwesen und hochmoderner Technologie, während andere einen radikalen Minimalismus verfolgen und in Häusern leben, deren Wert im Vergleich zu ihrem Vermögen geradezu lächerlich gering ist. Die Wahl des Wohnsitzes wird so zu einem Spiegelbild der Persönlichkeit und der Prioritäten dieser Titanen der Wirtschaftswelt.

Die Mega-Mansion-Mogule: Bezos, Gates und Ellison

An der Spitze der Extravaganz steht Jeff Bezos, der Immobilien-Titan. Sein geschätztes Vermögen von rund 180 Milliarden US-Dollar spiegelt sich in seinem globalen Immobilienimperium wider, das sage und schreibe 14 Anwesen mit einem Gesamtwert von 600 Millionen US-Dollar umfasst. Sein Hauptwohnsitz in Washington D.C., den er 2016 für 23 Millionen US-Dollar erwarb, ist ein Statement für sich. Das riesige 2500 Quadratmeter große Herrenhaus, einst ein Textilmuseum, wurde einer kostspieligen Renovierung von 12 Millionen US-Dollar unterzogen. Die Adresse in Kalorama, einem Viertel, das auch die Obamas und Ivanka Trump ihr Zuhause nennen, unterstreicht seinen Status in der politischen und gesellschaftlichen Elite.

In New York City besitzt Bezos zwei oder drei Domizile mit Blick auf den Madison Square Park, die ihn insgesamt 126 Millionen US-Dollar gekostet haben. Doch der Höhepunkt seiner Sammlung ist zweifellos das Anwesen in Beverly Hills, für das Bezos eine Rekordsumme von 165 Millionen US-Dollar zahlte. Dieses zehn Hektar große Gelände verfügt über ein 1270 Quadratmeter großes Haupthaus im georgianischen Stil, zwei Gästehäuser, eine Gärtnerei, drei Gewächshäuser, einen Tennisplatz, einen Swimmingpool und sogar einen Neun-Loch-Golfplatz. Erbaut in den 1930er-Jahren vom Warner Bros. Mitbegründer Jack Warner, war es bereits ein Ort extravaganten Lebens, bevor es in Bezos’ Besitz überging. Sein jüngster Kauf auf Maui, Hawaii, für 78 Millionen US-Dollar, stellte einen weiteren Preisrekord auf und bietet ein 14 Hektar großes Grundstück mit Privatstrand und einem Pool mit Blick auf den weißen Sand.

Bill Gates steht Bezos in Sachen Grandezza in nichts nach. Obwohl er nicht mehr CEO ist, bleibt der Microsoft-Gründer eine Ikone, dessen privater Immobilienbesitz auf schätzungsweise 200 Millionen US-Dollar geschätzt wird (exklusive der Investitionen seiner Firma Cascade). Sein Hauptwohnsitz, die 6150 Quadratmeter große High-Tech-Villa „Xanadu 2.0“ in Medina, Washington, ist ein technologisches Wunderwerk. Der Bau dauerte sieben Jahre und kostete 63 Millionen US-Dollar. Heute ist das Anwesen 130 Millionen US-Dollar wert.

Im Inneren herrscht ein Hightech-Sensorsystem, das Gästen erlaubt, Klima und Beleuchtung individuell anzupassen. Die Villa, die einen eigenen Namen nach dem Haus aus „Citizen Kane“ trägt, beherbergt 8 Schlafzimmer, 25 Badezimmer und 6 Küchen. Das Esszimmer bietet Platz für bis zu 200 Personen. Für Unterhaltung sorgen ein 18-Meter-Pool mit Unterwassermusik, ein Trampolin-Raum und ein Heimkino. Darüber hinaus besitzt Gates eine große Ranch in Südkalifornien, eine Pferdefarm in Florida für seine reitbegeisterte Tochter Jennifer und ein 43 Millionen US-Dollar teures Strandhaus in San Diego. Über Cascade ist Gates zudem der größte private Ackerlandbesitzer der USA, mit 242.000 Hektar Land – ein Imperium, das über das bloße Wohnen weit hinausgeht.

Larry Ellison, der Oracle-CEO, ist bekannt als Palast-Sammler, der nicht nur ungewöhnliche Immobilien erwirbt, sondern gleich eine ganze Insel. Sein Portfolio erstreckt sich von einem japanischen Palast mit einem künstlichen See in Woodside, Kalifornien, über Anwesen in San Francisco und Malibu bis hin zu seiner eigenen hawaiianischen Insel Lanai. Sein jüngster Neuzugang in Palm Beach Country ist das drittgrößte Strandhaus in der Gegend, ausgestattet im toskanischen Stil mit elf Badezimmern, einem Heimkino und einem ausgewiesenen Bereich für seinen privaten Hubschrauber. Für diese Milliardäre ist das Zuhause nicht nur ein Ort zum Leben, sondern eine Leinwand, um ihren beispiellosen Reichtum und ihre individuelle Exzentrik zur Schau zu stellen.

Die Philosophie der Genügsamkeit: Buffett, Musk und Zuckerberg

Im krassen Gegensatz zu den Mega-Mansion-Mogulen stehen Warren Buffett und Elon Musk, deren Wohnentscheidungen ein überraschend bescheidenes bis radikal minimalistisches Statement sind.

Warren Buffett, mit einem Vermögen von knapp 120 Milliarden US-Dollar einer der zehn reichsten Menschen der Welt, ist der Inbegriff der Genügsamkeit. Der Gesamtwert seiner Immobilien beträgt erstaunliche 800.000 US-Dollar. Er wohnt lieber nur wenige Kilometer von seinem Arbeitsplatz entfernt in einem ruhigen, gehobenen Viertel in Omaha, Nebraska. Sein Hauptwohnsitz kaufte er 1958 für gerade einmal 31.500 US-Dollar, was heute etwa 250.000 US-Dollar entspricht. Das bescheidene Haus mit fünf Schlafzimmern und zwei Badezimmern ist heute etwa 652.000 US-Dollar wert.

Buffetts Entscheidung, dort zu bleiben, ist legendär. Er sagte, dass das Haus bequem sei und er keinen Grund sehe, es zu verlassen. Diese unbeirrbare Haltung steht in einem starken Kontrast zu seiner Vermögensklasse und macht ihn zu einem lebenden Beweis dafür, dass wahrer Reichtum nicht zwingend eine Flucht in den Exzess bedeutet.

Elon Musk, der reichste Mensch der Welt, hat einen der radikalsten Wandlungen im Immobilienbesitz vollzogen. Nachdem er ein umfangreiches Portfolio von mindestens sieben Anwesen im Wert von über 100 Millionen US-Dollar besaß, twitterte er im Mai 2020, dass er vorhabe, sein gesamtes Immobilienportfolio abzustoßen und seine physischen Besitztümer radikal zu reduzieren. Dieser Entschluss wurde konsequent umgesetzt.

Der CEO von Tesla und SpaceX zog nach Texas, wo er Berichten zufolge in einem 50.000 US-Dollar teuren Fertighaus des Start-ups Boxabl lebt. Ähnlich einer kleinen Einzimmerwohnung, bietet das zusammenklappbare, gemietete Haus auf dem SpaceX-Gelände nur das Nötigste: eine Küche, ein Bett, ein Badezimmer und ein Wohnzimmer. Der Multimilliardär hat damit seine ehemalige Lebensweise – zu der Villen in Bel Air für 24,2 Millionen US-Dollar und eine 1490 Quadratmeter große mediterrane Villa in der Bay Area zählten – gegen ein Leben als Minimalist in einer Box eingetauscht. Sein Zuhause ist jetzt sein Arbeitsplatz, und sein Fokus liegt klar auf der interstellaren und technologischen Zukunft, nicht auf irdischen Annehmlichkeiten.

Eine Art Mittelweg findet Mark Zuckerberg, der Mitbegründer und CEO von Meta (Facebook). Sein Haus in Palo Alto, das sieben Millionen US-Dollar kostete, erscheint auf den ersten Blick ebenfalls bescheiden für einen Mann seines Vermögens (rund 70 Milliarden US-Dollar). Das 520 Quadratmeter große Haus mit Salzwasserpool wirkt im Vergleich zu Bezos’ Palästen geradezu normal.

Der wahre Luxus liegt hier jedoch nicht in den Quadratmetern, sondern in der Technologie und der Privatsphäre. Im Inneren installierte Zuckerberg einen speziell angefertigten KI-Assistenten, den er „Jarvis“ nannte. Dieser Cyber-Butler ist für das gesamte Haus verantwortlich, bringt seiner Tochter Mandarin bei und heißt Gäste willkommen. Zudem investierte Zuckerberg Berichten zufolge schätzungsweise 30 Millionen US-Dollar in benachbarte Grundstücke, um sich eine unüberwindbare Privatsphäre zu sichern. Das ist keine protzige Fassade, sondern ein hochfunktionaler Luxus des 21. Jahrhunderts, bei dem die Kontrolle über das Umfeld wichtiger ist als die goldene Armatur.

Wohnen als Lebenshaltung

Die Häuser der reichsten CEOs der Welt sind weit mehr als nur Gebäude; sie sind Manifeste ihrer Lebenshaltung. Die Spanne reicht vom unverhohlenen, globalen Luxus eines Jeff Bezos und Bill Gates, die ihren Erfolg mit den opulentesten und technologisch fortschrittlichsten Anwesen zelebrieren, bis hin zum radikalen Minimalismus eines Elon Musk. Warren Buffett zeigt der Welt, dass unermesslicher Reichtum und bescheidene Lebensweise keine Gegensätze sein müssen, während Mark Zuckerberg den Luxus im Unsichtbaren – in KI und totaler Privatsphäre – sucht. Die Wahl ihres Zuhauses entlarvt, dass der gemeinsame Nenner des Reichtums nur der Ausgangspunkt ist; die persönlichen Prioritäten bestimmen den Weg und spiegeln sich in jedem Quadratmeter und jedem Kaufpreis wider.

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