Bayern-Drama im Pokal! Rekordmeister kurz vor historischer Blamage – Drittligist Wiesbaden schockt die Stars, doch Kane rettet in letzter Sekunde mit Treffer in der Nachspielzeit den Sieg“
Es war ein Pokalabend, wie ihn die Fans des FC Bayern München in dieser Form wohl kaum erwartet hatten. Statt eines lockeren Auftritts beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden erlebte der Rekordmeister ein echtes Drama, das Erinnerungen an peinliche Pleiten der Vergangenheit wachrief. Am Ende stand zwar ein 3:2-Sieg, doch der Weg dorthin war geprägt von Zittern, vergebenen Chancen und einem Last-Minute-Treffer von Superstar Harry Kane.
Starker Beginn der Bayern
Trainer Vincent Kompany schickte eine hochkarätig besetzte Elf auf den Platz, und zunächst schien alles nach Plan zu laufen. Bereits in der 16. Minute brachte Harry Kane die Münchner per Elfmeter in Führung. Das frühe 1:0 verschaffte Sicherheit, und Bayern übernahm klar die Kontrolle.
Auch nach der Pause blieb der Rekordmeister zunächst tonangebend. In der 51. Minute erhöhte Michael Olise auf 2:0, und alles deutete auf einen souveränen Bayern-Abend hin. Wiesbaden wirkte geschlagen, die Münchner spielten routiniert und schienen das Spiel locker nach Hause zu bringen.
Wiesbaden schlägt zurück
Doch plötzlich drehte sich die Partie. Ab der 64. Minute begann der große Auftritt von Fatih Kaya. Nach einer Flanke entwischte er seinem Gegenspieler und verkürzte aus kurzer Distanz auf 1:2. Plötzlich war Wiesbaden zurück im Spiel – und die Stimmung im Stadion kochte.
Nur sechs Minuten später schlug Kaya erneut zu. Nach einem verlängerten Ball lief er frei auf Keeper Urbig zu, der den gesperrten Manuel Neuer vertrat, und blieb eiskalt. Mit dem 2:2 war der Außenseiter endgültig auf Augenhöhe – und der Pokalabend drohte für die Bayern zur Katastrophe zu werden.
Kane vergibt Elfmeter
Das Spiel wurde nun zu einem echten Nervenspiel. In der 74. Minute erhielten die Bayern erneut einen Strafstoß. Harry Kane, normalerweise ein Muster an Sicherheit vom Punkt, trat an – und scheiterte ausgerechnet in diesem Moment an Wiesbadens Keeper Florian Stritzel. Es war der erste verschossene Pflichtspiel-Elfmeter für Kane im Bayern-Trikot und ein Sinnbild für die zunehmende Nervosität des Rekordmeisters.
Doch nicht nur Kane ließ Chancen liegen. Neuzugang Luis Díaz, der im Sommer für viel Geld verpflichtet worden war, vergab gleich sieben Großchancen. Immer wieder stand er frei vor dem Tor, immer wieder scheiterte er. Die Bayern-Fans rieben sich ungläubig die Augen – sollte sich hier tatsächlich eine Sensation wie 1994 in Vestenbergsgreuth oder 2023 in Saarbrücken wiederholen?
Last-Minute-Erlösung durch Kane
Die Zeit lief den Münchnern davon. Wiesbaden verteidigte leidenschaftlich, Bayern rannte verzweifelt an. Dann kam die vierte Minute der Nachspielzeit: Harry Kane stand erneut im Mittelpunkt. Nach einer Hereingabe reagierte er blitzschnell und schob den Ball zum erlösenden 3:2 über die Linie.
Der Jubel der Bayern-Spieler war riesig – nicht, weil man stolz auf die Leistung war, sondern weil man sich in letzter Sekunde vor einer historischen Blamage gerettet hatte. Wiesbaden brach dagegen auf dem Rasen zusammen: So nah waren sie der Sensation, so knapp mussten sie sie aus den Händen geben.
Stimmen nach dem Spiel
Bayern-Kapitän Joshua Kimmich sprach im ZDF von einer „Zitterpartie, die so nicht hätte passieren dürfen“. Wörtlich sagte er: „Am Ende geht es ums Gewinnen. Wir hätten es deutlich einfacher haben können. Wenn wir 2:0 führen, darf es uns nicht passieren, dass wir noch einmal zittern.“
Wiesbadens Doppeltorschütze Kaya war sichtlich enttäuscht: „Es ist natürlich ganz bitter. Riesenkompliment an die Mannschaft. Klar hätten wir es gerne in die Verlängerung geschafft.“
Trainer Vincent Kompany wirkte erleichtert, aber auch nachdenklich. Er sprach von einem „Warnschuss“, den seine Mannschaft unbedingt ernst nehmen müsse. „Wir haben gesehen, dass man im Pokal niemals nachlassen darf. Wiesbaden hat uns fast bestraft, und wir müssen daraus lernen.“
Erinnerung an alte Wunden
Dass bei vielen Fans Erinnerungen an die legendäre Niederlage gegen den TSV Vestenbergsgreuth 1994 oder das Debakel in Saarbrücken 2023 wach wurden, war kaum zu übersehen. Damals war Bayern schon früh im Pokal gescheitert, und ähnliche Schlagzeilen drohten sich zu wiederholen. Dass es am Ende nicht dazu kam, lag einzig und allein an der individuellen Klasse von Harry Kane.
Fazit
Der 3:2-Sieg des FC Bayern gegen Wehen Wiesbaden wird wohl weniger wegen des Weiterkommens in Erinnerung bleiben, sondern vielmehr als mahnendes Beispiel dafür, wie schnell ein Pokalabend kippen kann. Statt Souveränität und Dominanz zeigten die Münchner Nerven, vergaben zahlreiche Chancen und retteten sich nur mit Glück in die nächste Runde.
Für die Fans bleibt die Erkenntnis: Der DFB-Pokal schreibt immer wieder seine eigenen Geschichten. Und für die Bayern gilt: Wer Titel gewinnen will, darf auch gegen Drittligisten keine Sekunde nachlassen.
Am Ende steht das Weiterkommen – aber auch die Gewissheit, dass der Rekordmeister in den kommenden Wochen deutlich zulegen muss, wenn er nicht doch noch die nächste böse Überraschung erleben will.
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