Ein bizarres Spektakel vor der Weltbühne: Donald Trumps UN-Auftritt und die wachsende Sorge um seine geistige Verfassung

Die letzten 48 Stunden waren selbst für die bereits extrem herabgesetzten Standards von Donald Trumps öffentlichen Äußerungen verstörend und gefährlich. Ein Auftritt, der mit einer bizarr anmutenden Rede über Autismus, Tylenol und Impfstoffe begann und in einer stundenlangen, wirren Ansprache vor den Vereinten Nationen gipfelte, hat in politischen Kreisen und bei Beobachtern weltweit ernsthafte Bedenken hinsichtlich seiner mentalen Verfassung ausgelöst. Die öffentliche Reaktion reichte von ungläubigem Kopfschütteln bis hin zu offener Sorge, während Senatoren und Kommentatoren die immer exzentrischer werdenden Äußerungen des ehemaligen Präsidenten scharf kritisierten.
Der Auftakt: Tylenol, Autismus und Impfstoffe – eine gefährliche Mischung
Der Beginn dieser Reihe beunruhigender Äußerungen war eine Rede, in der Donald Trump über Autismus, Tylenol und Impfstoffe sprach. Seine Äußerungen waren nicht nur wissenschaftlich unhaltbar, sondern potenziell gefährlich. Trump verkündete, dass die FDA „sofort Ärzte darüber informieren wird, dass die Einnahme von Acetaminophen – allgemein bekannt als Tylenol – während der Schwangerschaft mit einem sehr erhöhten Risiko für Autismus verbunden sein kann.“ Dies ist eine Behauptung, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.
Er fuhr fort mit seinen bekannten und widerlegten Theorien über Impfstoffe: „Wir wollen kein Quecksilber im Impfstoff, wir wollen kein Aluminium im Impfstoff. Der MMR-Impfstoff sollte meiner Meinung nach separat eingenommen werden. Dies basiert auf dem, was ich fühle. Die Masern- und Röteln- und Mumpsimpfung sollten separat eingenommen werden. Lassen Sie sie Ihr Baby nicht mit dem größten Haufen Zeug, das Sie je in Ihrem Leben gesehen haben, in den zarten kleinen Körper eines Babys pumpen.“
Diese Aussagen wurden von Experten und Medien scharf kritisiert. Impfstoffe verursachen keinen Autismus; dies wurde über Jahrzehnte hinweg durch unzählige, von Fachleuten überprüfte Studien eindeutig widerlegt. Auch eine Verbindung zwischen Tylenol und Autismus gibt es nicht, geschweige denn das von Trump erwähnte „sehr erhöhte Risiko“. Solche Äußerungen sind nicht nur „Unsinn“, wie ein Kommentator es ausdrückte, sondern sie untergraben das Vertrauen in die Medizin und gefährden die öffentliche Gesundheit. Die Tatsache, dass ein ehemaliger Präsident solche wissenschaftlich nicht belegten Behauptungen in die Welt setzt, wurde als zutiefst verstörend empfunden.

Der UN-Auftritt: Aufzüge, Teleprompter und ein Renovierungsangebot
Doch Trump hörte nicht auf. Sein Auftritt vor den Vereinten Nationen markierte einen weiteren Tiefpunkt. Der Tag begann bereits mit einer leichten Panne: Der Präsident und die First Lady waren pünktlich – ja, sogar einige Minuten vor dem Zeitplan – zur UN-Versammlung erschienen. Doch ein kleiner Vorfall mit einer Rolltreppe schien Trump nachhaltig zu beschäftigen. Trotz der Erklärung eines UN-Beamten gegenüber der AP, dass Trumps eigene Partei für den „Escalator Gate“ verantwortlich gewesen sei, nutzte der Präsident die Weltbühne, um sich darüber und viele andere Themen zu beschweren.
„Alles, was ich von den Vereinten Nationen bekommen habe, war eine Rolltreppe, die auf halbem Weg stehen blieb. Wir standen beide da. Und dann ein Teleprompter, der nicht funktionierte. Das sind die beiden Dinge, die ich von den Vereinten Nationen bekommen habe: eine schlechte Rolltreppe und einen schlechten Teleprompter.“
Was folgte, war eine Stunde voller Abschweifungen, die weit über das zugewiesene Zeitfenster hinausgingen – fast viermal so lang wie erlaubt. Trump schwelgte in Erinnerungen an seine Zeit als Immobilienentwickler in New York. Er erzählte, wie er vor vielen Jahren ein Angebot zur Renovierung des UN-Komplexes abgegeben hatte: „Ich erinnere mich so gut. Ich sagte damals, ich würde es für 500 Millionen Dollar tun, alles würde wunderschön wieder aufgebaut. Ich sprach davon, Marmorböden zu verlegen, die besten Materialien zu verwenden, Mahagoniwände – aber sie entschieden sich für eine andere Richtung.“ Mit einer Mischung aus Selbstlob und Kritik an den UN-Verantwortlichen wetterte er über die Terrazzo-Böden und die „Plastik“ statt Mahagoni.
„Ich lag bei allem richtig“: Von grüner Energie bis offene Grenzen
Ein wiederkehrendes Thema in Trumps Rede war seine Behauptung, er habe „bei allem richtig gelegen“. Er zitierte sogar einen Bestseller-Hut aus seinem Wahlkampf mit der Aufschrift „Trump lag bei allem richtig“. „Ich sage das nicht auf eine prahlerische Art, aber es ist wahr. Ich hatte bei allem recht.“
Von dieser vermeintlichen Unfehlbarkeit ausgehend, warnte er die versammelten Nationen vor der „Green-Energy-Betrügerei“: „Wenn Sie sich nicht von der Green-Energy-Betrügerei lösen, wird Ihr Land scheitern.“ Dann wandte er sich einem weiteren Kernthema seiner Politik zu: den offenen Grenzen. „Es ist an der Zeit, das gescheiterte Experiment der offenen Grenzen zu beenden. Sie müssen es jetzt beenden. Sehen Sie, ich kann es Ihnen sagen, ich bin wirklich gut in diesen Dingen. Ihre Länder gehen zur Hölle.“
Diese Äußerungen, die oft wie ein „Free-Association-Riff“ wirkten, gaben Anlass zu großer Besorgnis. Ein 79-jähriger Präsident, der stundenlang in solchen wirren Abschweifungen verharrt, löst naturgemäß Fragen nach seiner geistigen Eignung aus.

Der Anspruch auf den Friedensnobelpreis: Eine kuriose Liste von Kriegen
Ein besonders skurriler Teil seiner Ansprache war Trumps wiederholter Anspruch auf den Friedensnobelpreis. Er behauptete, „sieben Kriege beendet“ zu haben, die alle „mit unzähligen tausenden Toten wüteten“. Die Liste der von ihm beendeten Konflikte war ebenso lang wie fragwürdig: „Dazu gehören Kambodscha und Thailand, Kosovo und Serbien, der Kongo und Ruanda, ein brutaler, gewalttätiger Krieg, das war Pakistan und Indien, Israel im Iran, Ägypten und Äthiopien sowie Armenien und Aserbaidschan.“
Er fuhr fort: „Jeder sagt, ich sollte den Friedensnobelpreis für jede dieser Errungenschaften bekommen. Was mich interessiert, ist nicht das Gewinnen von Preisen, sondern das Retten von Leben.“ Die genannte Liste von „beendeten Kriegen“ war in vielerlei Hinsicht fehlerhaft und in einigen Fällen völlig aus der Luft gegriffen. Konflikte wie der zwischen Israel und Iran, oder Ägypten und Äthiopien, wurden von Trump als „beendet“ dargestellt, obwohl sie entweder nicht in der von ihm beschriebenen Form existierten oder weiterhin schwelten. Die Behauptung, er habe sieben Kriege beendet, wurde von Kommentatoren als Versuch gewertet, seine eigene Bilanz zu schönen und sich selbst als Friedensstifter darzustellen.
Reaktionen und Sorgen: „Man hat keine Adjektive mehr“
Die Reaktionen auf Trumps UN-Rede ließen nicht lange auf sich warten. Senator Mark Kelly, ein Demokrat aus Arizona und Mitglied des Streitkräfteausschusses, kommentierte die Rede live im Fernsehen. „Man hat irgendwann keine Adjektive mehr, um die Rhetorik des Präsidenten der Vereinigten Staaten zu beschreiben“, sagte Kelly. Er wies darauf hin, dass Trump „jeden Tag weitere Länder hinzufügt“, die er angeblich beendet hat. Dies sei ein Zeichen seiner Unsicherheit, da er es nicht geschafft habe, den Krieg in der Ukraine und Gaza wie versprochen an seinem ersten Amtstag zu beenden.
Kelly betonte die Notwendigkeit, die Ukraine weiterhin zu unterstützen und Putin finanziell unter Druck zu setzen, indem man Ölkäufe durch Länder wie China, Indien und Brasilien stoppt. Er sprach auch über die humanitäre Krise in Gaza und kritisierte Israels Premierminister Netanyahu für das Versäumnis, notwendige Schritte zu unternehmen, um den Konflikt zu beenden, was zum Tod unschuldiger Frauen und Kinder führe.
Der drohende Shutdown und die „Kunst des Deals“
Ein weiteres Thema, das während Trumps Ansprache und den anschließenden Diskussionen aufkam, war der drohende Regierungsstillstand (Shutdown) in den USA. Trump hatte ein Treffen mit Hakeem Jeffries und Chuck Schumer abgesagt, das ein Gesetz zur Regierungsfinanzierung zum Thema haben sollte. Stattdessen veröffentlichte er eine Tirade, die kaum von seiner UN-Rede zu unterscheiden war.
Senator Kelly sprach offen über die Schwierigkeiten, mit einer solchen Regierung zu verhandeln: „Wir könnten einen Deal mit ihm machen, er könnte den Deal brechen, er könnte mehr Geld zurückziehen.“ Er betonte, dass der Kampf um den Shutdown in diesem Monat darum gehe, wie viel die Amerikaner für ihre Gesundheitsversorgung bezahlen müssten. Trump lehne es ab, Hilfe zu leisten, obwohl die Kosten für die Gesundheitsversorgung im Herbst drastisch steigen würden. Ländliche Krankenhäuser stünden vor der Schließung. „Der Präsident der Vereinigten Staaten sagt nicht nur Nein, er sagt, er will es nicht einmal diskutieren. Das ist der Kerl, der behauptet, er habe das Buch ,The Art of the Deal‘ geschrieben, ein Meisterverhandler – er will nicht einmal das Treffen haben.“
Die wiederholten, unzusammenhängenden und oft wissenschaftlich unhaltbaren Äußerungen von Donald Trump, kombiniert mit seiner Unberechenbarkeit in politischen Verhandlungen, haben eine Welle der Besorgnis ausgelöst. Die Frage nach seiner mentalen Eignung für das höchste Amt im Land wird zunehmend offener diskutiert. Die Welt blickt mit Spannung und einer gewissen Beunruhigung auf die Entwicklungen in den USA und die Auswirkungen, die Trumps Verhalten auf die nationale und internationale Politik haben könnte.
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