Riesen-Schock für Robert Geiss: Er erwischt Carmen beim Kuss mit Étienne – jetzt hat er Beweise!
Es sollte ein ganz gewöhnlicher Abend in Monaco werden. Ein lauer Wind strich über den Hafen, Luxusyachten glitzerten im Licht der untergehenden Sonne, und die Straßen füllten sich wie immer mit Menschen, die sehen wollten, wer heute bei La Condamine spazieren ging. Für Robert Geiss jedoch war dieser Abend alles andere als gewöhnlich – er war der Beginn eines emotionalen Bebens, das die glamouröse Welt der Geissens ins Chaos stürzen würde.
Robert war an diesem Abend früher als geplant von einem Geschäftstermin zurückgekommen. Ein Deal mit einem Immobilieninvestor war schneller über die Bühne gegangen, und er dachte nicht weiter darüber nach, dass er mit seinem überraschenden Auftauchen vielleicht etwas sehen würde, das nie für seine Augen bestimmt war. Wie so oft entschied er sich, Carmen eine kleine Freude zu machen: Er wollte sie abholen und sie zum Abendessen ausführen. Doch als er den Weg entlangging, der direkt zu einem der neuen Beachclubs führte, blieb er abrupt stehen.
Denn dort, nur wenige Meter entfernt, sah er etwas, das ihm das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Carmen – seine Carmen – stand mit Étienne, einem alten Bekannten der Familie, eng umschlungen. Und dann geschah das Unfassbare: Étienne beugte sich vor, und Carmen ließ es zu. Ein Kuss. Kein flüchtiger, kein freundschaftlicher, sondern ein Kuss voller Nähe, Intensität und einer Intimität, die Robert sofort verstand. Das war kein Missverständnis. Kein Versehen. Kein „Hallo-Küsschen“, wie man es in Südfrankreich tausendfach sah.
Das war echt. Und es traf ihn wie ein Schlag ins Gesicht.
Robert blieb wie versteinert stehen. Sein erster Impuls war, einfach loszuschreien, doch etwas in ihm sagte: Nein. Beobachte. Verstehe. Und – vor allem – dokumentiere. Mit zittrigen Händen griff er nach seinem Smartphone, zoomte heran und machte mehrere Fotos. Jeder Klick seines Handys hallte in seinem Kopf wie ein Donnerschlag. Bilder, die er nie machen wollte. Fotos, die er nie wieder vergessen würde.
Währenddessen löste sich das Paar im Schatten des Beachclubs voneinander. Carmen lachte über etwas, das Étienne sagte. Nicht ein Hauch von schlechtem Gewissen war auf ihrem Gesicht zu sehen. Und genau das tat Robert am meisten weh.
Er trat einen Schritt zurück, dann noch einen. Er wusste, dass er keinen offenen Konflikt in der Öffentlichkeit riskieren konnte – nicht hier, nicht jetzt, nicht vor all den Augen, die sofort eine Schlagzeile daraus machen würden. Also drehte er sich um und ging, mit schnellen, schweren Schritten, bis er außer Sichtweite war. Doch die Bilder brannten sich in sein Herz ein.
Zu Hause angekommen, warf er sein Telefon auf den Tisch, setzte sich hin und starrte gegen die Wand. Minuten vergingen. Vielleicht auch Stunden. Er wusste es nicht. Eine Mischung aus Wut, Enttäuschung und tiefer Trauer kämpfte in ihm gegeneinander. Wie lange ging das schon so? War es ein Ausrutscher? Oder Teil einer größeren Wahrheit, die er nie gesehen hatte?
Der Gedanke, dass er vielleicht blind gewesen war, machte alles nur schlimmer.
Als Carmen später am Abend zur Villa zurückkehrte, wirkte sie gelöst, beschwingt – fast fröhlich. „Robert, bist du schon da?“ rief sie. Seine Stimme jedoch war kalt wie Eis, als er antwortete: „Ja. Und wir müssen reden.“
Carmen blieb stehen. Etwas in seinem Ton ließ sie erahnen, dass etwas Schlimmes passiert war. Robert zeigte keine Emotion, als sie näher trat. „Warst du bei Étienne?“ fragte er direkt.
Ihre Augen weiteten sich. „Ja… ich habe ihn kurz getroffen. Warum?“
Robert stand auf, griff nach seinem Handy und hielt es ihr vors Gesicht. „Deshalb.“
Das Bild erschien auf dem Display. Carmen erstarrte. Der Kuss. Der Moment. Das Unvermeidbare.
Sekunden vergingen wie Ewigkeiten. Dann tat Carmen etwas, das Robert überraschte: Sie brach nicht in Tränen aus. Sie stritt nicht ab. Sie schrie nicht. Stattdessen setzte sie sich langsam, schloss die Augen und atmete tief ein. „Robert… es ist nicht so, wie es aussieht.“
„Nicht so, wie es aussieht?“ Robert lachte bitter. „Carmen, ich habe Augen im Kopf.“
Sie suchte nach Worten. „Es war ein Fehler. Ein emotionaler Moment. Nichts… nichts Ernstes.“ Doch ihre Stimme zitterte – und Robert hatte genug erlebt, um zu wissen, wann jemand ihm nicht die ganze Wahrheit sagte.

Étienne war seit Jahren ein Bekannter, manchmal sogar ein Geschäftspartner. Aber dass zwischen ihm und Carmen mehr gewesen sein könnte, daran hatte Robert nie gedacht. Jetzt jedoch wurde ihm klar, dass diese Vorstellung gar nicht so abwegig war.
In den folgenden Tagen wurde die Stimmung in der Villa unerträglich. Carmen versuchte, Robert zu erklären, was wirklich passiert war, doch er hörte nur die Hälfte. Die Bilder sprachen für sich. Und je mehr er darüber nachdachte, desto klarer wurde ihm: Er musste herausfinden, ob das ein einmaliger „Fehler“ gewesen war… oder ob dahinter mehr steckte.
Also engagierte er einen privaten Ermittler.
Diskret. Präzise. Professionell. Einer, der wusste, dass die Welt der Reichen und Berühmten voller Masken ist – und voller Geheimnisse.
Die Ergebnisse, die Robert wenig später erhielt, ließen die Situation noch düsterer erscheinen.
Der Ermittler fand heraus, dass Carmen und Étienne sich in den letzten Wochen häufiger getroffen hatten. Nicht häufig genug, um sofort Verdacht zu erregen – aber regelmäßig genug, um aufzufallen, wenn man genau hinsah. „Zufällige Begegnungen“, „kurze Besuche“, „kleine Gespräche am Hafen“. Nichts Offizielles, nichts Offensichtliches. Aber zusammengesetzt ergab es ein Muster, das Robert den Boden unter den Füßen wegriss.
Der schlimmste Moment kam jedoch erst, als der Ermittler ihm eine Sprachnachricht übergab, die er zufällig aufgezeichnet hatte. Darin hörte man Étienne sagen:
„Carmen, du musst dich irgendwann entscheiden.“
Robert stoppte das Abspielgerät sofort. Er konnte nicht weiterhören. Es reichte.
Als er Carmen zur Rede stellte, brach sie schließlich zusammen. Tränen liefen über ihr Gesicht, und sie versuchte zu erklären, dass sie emotional überfordert gewesen sei. Dass Étienne ihr in einer schwierigen Phase zugehört habe. Dass sie nie vorgehabt habe, Robert zu verletzen. Dass der Kuss ein Moment war, der nie hätte passieren dürfen.
Doch für Robert war das Vertrauen zerstört. Zumindest für jetzt.
Er verließ die Villa – nicht für immer, aber lange genug, um Abstand zu gewinnen. Die Presse bekam Wind davon, Gerüchte kochten hoch, und plötzlich wurde die glamouröse Fassade der Geissens von einem Sturm aus Spekulationen, Paparazzi-Bildern und reißerischen Schlagzeilen erschüttert.
Doch eines blieb klar:
Dies war erst der Anfang.
Denn Robert hatte Beweise.
Und wie er damit umgehen würde, entschied über die Zukunft einer der berühmtesten Ehen Deutschlands.