Bastian Schweinsteiger, der einstige Fußballstar und vielfache Champion, ist auch mit 41 Jahren immer noch eine prägende Figur im deutschen Fußball. Der ehemalige Nationalspieler, der seine Karriere 2019 beendete, hat in der Fußballwelt vieles erreicht und gilt für viele junge Spieler als Vorbild. Doch auch er blickt auf eine Reihe von Kollegen auf, von denen einige ihn tief geprägt haben. In einem kürzlichen Interview verriet Schweinsteiger, welcher Spieler ihn am meisten beeinflusst hat – und dabei konnte er sich einen kleinen Seitenhieb gegen seinen langjährigen Teamkollegen Thomas Müller nicht verkneifen.

Schweinsteiger ist bekannt für seine ehrliche und oft humorvolle Art, und auch in diesem Gespräch konnte er sich einen Scherz nicht verkneifen, als er nach dem Spieler gefragt wurde, der ihn am meisten geprägt hat. Die Antwort, die viele wahrscheinlich schon erwartet hatten, kam nicht lange nach der Frage: “Thomas Müller?”, rief jemand aus dem Publikum. Schweinsteiger grinste und erwiderte: “Ne, ne, es war geprägt, nicht entertained.” Ein kleiner Stachel, der an Müllers einzigartige Art, das Fußballspiel zu gestalten, anknüpft – besonders seine Fähigkeit, stets gute Stimmung zu verbreiten und das Team zu unterhalten. Doch Schweinsteiger ließ keinen Zweifel daran, dass er den 35-jährigen Müller trotz des kleinen Scherzes sehr schätzt.

Schweinsteiger erklärte weiter, dass er in seiner Karriere das Glück hatte, mit einer Vielzahl von herausragenden Spielern zusammenzuspielen, die ihn sowohl menschlich als auch sportlich geprägt haben. “Ich hatte das große Glück, wirklich noch diese Generation von Mehmet Scholl, Jens Jeremies und Oliver Kahn mitzubekommen”, sagte Schweinsteiger. Diese Spieler, so Schweinsteiger, hätten ihm viel beigebracht, nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch abseits des Platzes. Er erwähnte Oliver Kahn als einen besonders wichtigen Einfluss. “Das war schon eine andere Generation als die, die später dazu kam”, fügte er hinzu.
Für Schweinsteiger war es auch eine große Bereicherung, mit Spielern wie Philipp Lahm, Manuel Neuer, Frank Ribéry und vielen anderen zusammenzuarbeiten. Diese Mischung aus älteren und jüngeren Spielern habe ihm in seiner Karriere sehr geholfen. Trotz des kleinen Seitenhiebs gegen Müller war Schweinsteiger voll des Lobes für die neue Generation, die er in seiner Zeit bei Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft kennengelernt hat.
Besonders bemerkenswert sind die Namen, die Schweinsteiger in diesem Zusammenhang erwähnte. Neben den älteren Legenden wie Kahn und Scholl zählte er auch die jungen Talente wie Thomas Müller, Holger Badstuber und Philipp Lahm zu den Spielern, die einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterließen. “Ich könnte jetzt so viele aufzählen”, sagte Schweinsteiger, “aber das Glück, das ich hatte, war wirklich, dass ich diese ältere Generation mitbekommen habe und auch die neue Generation. Das ist eine gute Mischung.”
Für Schweinsteiger ist es diese Mischung von Erfahrungen, die seine Karriere geprägt hat und die ihm geholfen hat, zu einem der besten deutschen Fußballspieler seiner Generation zu werden. Er erinnerte sich auch daran, wie er als junger Spieler die Möglichkeit hatte, mit Größen wie Franz Beckenbauer, dem ehemaligen Präsidenten des FC Bayern München, und Karl-Heinz Rummenigge zu sprechen. Diese Gespräche, sagte Schweinsteiger, seien für ihn von unschätzbarem Wert gewesen und hätten ihm geholfen, seine Karriere zu formen.
Doch Schweinsteiger war nicht nur auf die Fußballwelt fixiert. Auch abseits des Platzes hat er sich ein Netzwerk aus Kontakten und Freundschaften aufgebaut, das ihm in seiner weiteren Karriere als Sportexperte zugutekam. Der dreifache Vater und ehemalige Weltmeister, der in der Vergangenheit regelmäßig als TV-Experte tätig war, ist nach wie vor eng mit der Fußballwelt verbunden.
Während Schweinsteiger über seine Vergangenheit nachdachte und die Personen aufzählte, die ihn geprägt haben, zeigte er auch eine gewisse Dankbarkeit für die Gelegenheiten, die er in seiner Karriere hatte. “Das sind so Momente, die bleiben dir immer”, sagte er mit einem Lächeln. “Auch Gespräche mit Oli Hönes und Karl-Heinz Rummenigge. Das bleibt dir immer sehr stark in Erinnerung. Dafür bin ich sehr dankbar, dass ich das alles miterleben durfte.”
Die Zukunft von Thomas Müller

Während Schweinsteiger in Erinnerungen schwelgte, blickte er auch auf die aktuelle Situation von Thomas Müller. Der mittlerweile 35-jährige Müller, der in seiner Karriere ebenso wie Schweinsteiger große Erfolge gefeiert hat, spielt inzwischen in Kanada für den Club Vancouver Whitecaps. Die Nachricht von Müllers Wechsel in die Major League Soccer (MLS) sorgte in Deutschland für Aufsehen, doch Müller selbst scheint der Herausforderung, in Nordamerika zu spielen, positiv gegenüberzustehen.
Ein weiteres Thema, das Schweinsteiger und Müller verbindet, ist Müllers kürzlicher Umzug in eine luxuriöse Wohnung im Münchener Gärtnerplatzviertel. Diese Wohnung, die von einer bekannten Münchener Industriellenfamilie gehört, hat viel mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Doch auch dieser Schritt von Müller zeigt, dass der Bayern-Star weiterhin tief in seiner Heimat verwurzelt bleibt, auch wenn er nun eine neue Herausforderung in der MLS angenommen hat.
Müller hat sich zwar weit entfernt von der Bundesliga und dem FC Bayern München bewegt, doch Schweinsteiger erinnert sich weiterhin gerne an ihre gemeinsamen Jahre und hebt Müllers Bedeutung für die Bayern-Mannschaft hervor – auch wenn er sich nicht immer zurückhält, um einen kleinen Spaß zu machen.
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