Rund 35 Jahre lang waren Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec die Münchner Tatort-Kommissare. Doch jetzt heißt es am Set in München: „Time To Say Goodbye“.

Das Ende einer Ära: In München ist die letzte Klappe für den Kult-„Tatort“ mit den Kommissaren Leitmayr und Batic gefallen. Die Schauspieler Udo Wachtveitl (66) und Miroslav Nemec (71) standen dort zum letzten Mal in ihren Paraderollen vor der Kamera. In einer Drehpause dröhnte beim Essen für die Crew „Time To Say Goodbye“ aus den Lautsprechern.
Zwar soll es noch einen kleineren Dreh außerhalb Münchens geben – für München aber war es das nach 35 Jahren Leitmayr und Batic. „Danach, glaube ich, gibt es einen kleinen Blues“, sagte Nemec in einer Drehpause kurz vor der letzten Klappe. „Aber wir werden zusammen sein, auch nach diesem Blues. Wir zwei werden in Kroatien sein – privat.“
Sein Kollege Wachtveitl fügte hinzu: „Da passen wir ein bisschen aufeinander auf und stützen uns im Rückblick auf 35 wirklich sehr schöne Jahre. Es war ein absoluter Glücksfall.“
Abschiedsbier mit „Kalli“
Der Abschied komme ja nicht ganz plötzlich und sei lange angekündigt. „Es ist so ein Abschied in vielen kleinen Raten und deswegen ist diese eine große umhauende Welle noch nicht da“, sagte er. „Nicht nur wir, sondern auch unser Publikum konnten sich so langsam daran gewöhnen. Das heißt: Es gab immer wieder irgendwas, was zum letzten Mal passiert ist. Neulich hat uns bei einer Szene der Kalli überrascht, also völlig unabgesprochen. Mitten während die Kamera lief, hat er drei Bier rausgezogen und gesagt: “Das ist die letzte Szene als Kalli mit euch”.“
Ferdinand Hofer, der jahrelang den Assistenten Kalli gespielt hat, bleibt dem Münchner „Tatort“ erhalten und wird künftig zusammen mit Carlo Ljubek (49) das neue Ermittler-Team bilden. Ljubek wird von 2026 an als Kriminalhauptkommissar Nikola Buvak zu sehen sein.
Ein Kreis schließt sich
Leitmayr und Batic verabschieden sich mit der Doppelfolge „Unvergänglich“ nach dann 100 Folgen vom Publikum. Dabei machen sie sich auf die Suche nach einem mörderischen Phantom, das unbemerkt durch Münchner Mietwohnungen schleicht. Dabei läuft ihnen die Zeit davon, denn – wie im wahren Leben – rückt der Ruhestand immer näher.
Ihr letzter Fall nimmt Bezug auf ihren ersten, die 1991 ausgestrahlte Folge „Animals“. So kehrt beispielsweise Leitmayrs roter Porsche von damals wieder zurück.
Eine der letzten Szenen, die Wachtveitl und Nemec drehen, findet also in dem gleichen Auto statt, das schon in ihrer ersten Folge eine Rolle spielte. So schließt sich der Kreis.
Der genaue Ausstrahlungstermin für „Unvergänglich“ steht noch nicht fest.
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