Der Auftakt der Quali für die WM 2026 wird für die deutsche Nationalmannschaft zu einem ganz bitteren Abend. Am Ende steht ein Ergebnis für die Geschichtsbücher.
Das hatte sich die deutsche Nationalmannschaft sicher ganz anders vorgestellt: Zum Start der Qualifikation für die Fußball-WM 2026 verlor die DFB-Elf überraschend mit 0:2 (0:1) in der Slowakei. Es ist eine historische Niederlage für den viermaligen Weltmeister: In bis dahin 52 Auswärtsspielen in der WM-Qualifikation hatte Deutschland noch nicht verloren.
Dávid Hancko (42.) und David Strelec (55.) trafen am Donnerstagabend zum verdienten Sieg der Gastgeber gegen eine offensiv harmlose und defensiv zeitweise indisponierte Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Mehr noch: Die deutsche Elf wurde zeitweise vorgeführt und hatte Glück, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

In der Gruppe A laufen Kapitän Joshua Kimmich und seine Kollegen nun den Slowaken hinterher. Schon am Sonntag (20.45 Uhr RTL) in Köln muss gegen Nordirland ein überzeugender Sieg her, sonst könnte sogar das fest eingeplante direkte Ticket für das Mammut-Turnier im kommenden Sommer in Amerika in Gefahr geraten.
So lief das Spiel
Die deutsche Mannschaft präsentierte sich vor 20.013 Zuschauern völlig von der Rolle, vor allem die Defensive wackelte bedenklich. Dabei erwischte der Frankfurter Debütant Nnamdi Collins rechts in der Viererkette einen ganz schwachen Tag und wurde von seinem Gegenspieler ein ums andere Mal düpiert.
Aber auch das Offensivspiel lahmte. Die besonderen Momente von Jungstar Florian Wirtz blieben überschaubar. Wie schon in Liverpool wirkte der Ex-Leverkusener auch im DFB-Trikot gehemmt. Dazu war es sein Ballverlust, der den hochverdienten ersten Gegentreffer einleitete. Auch die Rückkehr von Joshua Kimmich ins Mittelfeld brachte nicht die erhoffte Stabilität.
Schon nach 75 Sekunden hatten die Slowaken die große Chance zur Führung, als nach einer Hereingabe von Ex-Bundesligaprofi Ondrej Duda die beiden Innenverteidiger Lubomir Satka und Milan Skriniar im Fünfmeterraum den Ball nur um Zentimeter verpassten.
Und auch die nächsten Top-Chancen gehörten den Gastgebern. Dabei parierte Oliver Baumann, der bis zur Rückkehr von Marc-André ter Stegen die deutsche Nummer eins ist, glänzend gegen Leo Sauer (21.). Die anschließende Ecke setzte Duda an den Außenpfosten (22.), ehe Sauer erneut Collins entwischte und aus spitzem Winkel zum Abschluss kam (23.).
Die von Nagelsmann geforderte Dominanz war gegen die griffigen Slowaken nicht zu erkennen, entsprechend war der Bundestrainer im weißen Polo-Shirt auf der Bank restlos bedient. Das hatte sich der 38-Jährige ganz anders vorgestellt. Zwar sorgte Maximilian Mittelstädt für den ersten Torabschluss (24.), doch quasi im Gegenzug herrschte in der Abwehr wieder Alarm. Dieses Mal ließ sich Antonio Rüdiger von Sauer düpieren, sein Schuss wurde aber von Verteidiger-Kollege Jonathan Tah abgeblockt (27.).
Die Abwehr-Leistung war bedenklich
Die einzige echte Torchance in den ersten 45 Minuten hatte Wirtz nach einem starken Ballgewinn des Stuttgarters Angelo Stiller, doch Martin Dubravka war zur Stelle (32.). Es hätte den Spielverlauf gegen den Weltranglisten-52. auch auf den Kopf gestellt. So war der Führungstreffer für die Slowaken auch überfällig. Die Fehlerkette begann bei Wirtz und endete beim indisponierten Rüdiger, als David Strelec und Hancko mit einfachen Mitteln die deutsche Defensive aushebelten.

Es war der Tiefpunkt der schlechtesten Halbzeit in der Ära Nagelsmann. So konnte es nicht weitergehen. Der überforderte Collins blieb in der Kabine, dafür kam der Leipziger David Raum ins Spiel, der aber mit Mittelstädt die Seite tauschte. Wirklich besser wurde das deutsche Spiel trotzdem nicht, mal abgesehen von der Torchance von Leon Goretzka (47.).
Denn das Abwehr-Torso um den überforderten Rüdiger war bedenklich. Ließ Strelec mit einem unplatzierten Schuss das zweite Tor erst noch liegen (54.), machte es der Mann vom FC Middlesbrough eine Minute später besser, als er Rüdiger austanzte und den Ball in den Winkel setzte.
Nagelsmann brachte in Nadiem Amiri und Karim Adeyemi weitere Offensivkräfte, doch auch das verpuffte. Im Sturmzentrum blieb 85-Millionen-Mann Woltemade ohne Durchschlagskraft. Niclas Füllkrug hätte helfen können, doch der EM-Stürmer musste wegen einer Wadenverletzung kurzfristig passen. Eine echte Drangphase blieb auch aus. Der konsternierte Bundestrainer verfolgte mit verschränkten Armen die letzten Minuten.
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