Hollywood-LegendeRobert Redford ist tot
Er war Hollywood-Legende, Umweltaktivist, Pate für Independent-Filme. Nun ist Robert Redford gestorben. Der US-Star, dem politisches Engagement oft wichtiger war als Glamour, starb im Alter von 89 Jahren.
Der Hollywood-Schauspieler Robert Redford ist tot. Der 89-Jährige sei am Morgen in seinem Haus im US-Bundesstaat Utah gestorben, bestätigte seine Pressesprecherin Cindi Berger. Eine Todesursache wurde nicht genannt. Berger teilte mit, Redford sei “umgeben von seinen Lieben” gestorben.
Redford zählte zu den weltweit bekanntesten US-Schauspielern und spielte in zahlreichen Hollywood-Welterfolgen mit. Sein großer Durchbruch gelang ihm 1969 an der Seite von Paul Newman in dem Gangsterfilm “Butch Cassidy und Sundance Kid”. Weitere Erfolge waren unter anderen Filme wie “Der Clou”, “Die drei Tage des Condor”, “Die Unbestechlichen” oder “Jenseits von Afrika”.
“Hollywood war nie mein Traumziel”
Sein Aufstieg in Hollywoods Star-Riege war eher holprig. Geboren wurde Redford im kalifornischen Santa Monica, am Rand der Filmmetropole. Als Sohn eines Buchhalters wuchs er in einfachen Verhältnissen auf. Ein Sport-Stipendium verschaffte ihm Zutritt zu der Universität von Colorado. Der junge Redford wollte Künstler werden, trampte durch Europa, verkaufte selbstgemalte Bilder und schaffte es schließlich über Umwege in eine New Yorker Schauspielschule.
“Hollywood war nie mein Traumziel”, erzählte er 2013 dem Magazin “Esquire”. Den Starrummel habe er nie ernst nehmen können. “Ich wurde nebenan geboren”, betonte Redford. Doch nach Filmen wie “Barfuß im Park” mit Jane Fonda und der Westernkomödie “Zwei Banditen” mit Paul Newman wurde Redford Ende der 1960er-Jahre schnell zum Leinwandidol. Die stahlblauen Augen, das kantige Gesicht und der blonde Haarschopf wurden zu seinem Markenzeichen.

In “So wie wir waren” von Sydney Pollack standen Robert Redford und Barbra Streisand gemeinsam vor der Kamera. (Archivbild: 8.11.1972)
Nachwuchs-Förderer und Umweltschützer
In den Bergen Utahs rief er 1980 das “Sundance Institute” ins Leben. Inzwischen ist das Sundance-Festival das größte US-Filmfest für unabhängige Produktionen – jedes Jahr trifft sich dort im Januar die Independent-Szene. Redford sah es als seine Mission, junge, kritische Stimmen zu fördern.
Zudem war er ein engagierter Umweltaktivist und Naturschützer. Seinen “Weckruf” habe er 1989 erlebt, bei einer Konferenz in Denver, als zwei Wissenschaftler vor der Erderwärmung warnten, sagte Redford 2021 dem Rolling-Stone-Magazin. Auch auf der Leinwand oder im Regiestuhl bezog er häufig Position.
Ehren-Oscar für sein Lebenswerk
Redford wurde 1980 mit einem Oscar für die beste Regie für den Film “Eine ganz normale Familie” ausgezeichnet. 2002 erhielt er einen Ehren-Oscar für sein Lebenswerk.
In Interviews äußerte sich Redford zufrieden über sein Leben. “Ich würde alles wieder so machen, auch die Fehler, die gehören dazu, das ist Teil des Lebensprozesses”, sagte der Schauspieler und Regisseur 2013 der Deutschen Presse-Agentur, als er sein neuntes Regiewerk, den Politthriller “The Company You Keep – Die Akte Grant”, vorstellte. Im Beruflichen bedauere er nichts, sagte Redford damals – “vielleicht im Privaten, aber das werde ich Ihnen nicht sagen.”
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