Iris Berben kritisiert das Gendern und warnt vor Einschränkungen in Film und Theater: Sprache und Kunst dürften nicht zur Bevormundung verkommen.
Iris Berben macht in einem Interview mit der “Zeit” deutlich, dass sie mit dem Gendern wenig anfangen kann. “Ich arbeite ein Leben lang mit Sprache: Ein solcher Unsinn beleidigt mein Sprachgefühl. Und auch meinen Verstand”, sagt sie.
Anlass war eine Situation, in der man ihr nahelegte, statt “Mann” künftig “Person, die als Mann gelesen werden möchte” zu sagen. Für Berben ist das eine übertriebene Form sprachlicher Bevormundung. Sprache solle verständlich bleiben und nicht zur Karikatur verkommen.

Berben über Veränderungen bei der Film- und Theaterarbeit
Auch über die Veränderungen in Film und Theater spricht Iris Berben, die bei Kerner über ihre wilde Vergangenheit ausgepackt hat, deutlich. Kunst und Kultur müssten Räume bleiben, in denen Fragen gestellt, Grenzen überschritten und Ungehorsam erprobt werden können. Doch immer häufiger werde über Einschränkungen wie kulturelle Aneignung oder über starre Besetzungsregeln diskutiert.
“Schwule sollen nur noch von Schwulen gespielt werden, Juden nur noch von Juden – das empfinde ich als völlig kontraproduktiv”, sagt sie. Schauspiel bedeute für sie, in fremde Lebenswelten einzutauchen – ein Akt der Wertschätzung.
Die sogenannte Cancel Culture sieht sie als gefährliche Entwicklung: “Es heißt auslöschen, das wollen wir doch gerade nicht.” Mittelmaß sei keine Lösung, betont sie, vielmehr müsse wieder das Talent im Mittelpunkt stehen.
Iris Berben macht Frauen knallharte Ansage
Nicht das erste Mal, dass sich die Schauspielikone Iris Berben gesellschaftskritisch äußert. Im Juni prangerte sie gegenüber dem “Stern” das heutige Frauenbild an. “Ich frage mich schon: Wofür ist unsere Generation eigentlich auf die Straße gegangen? Was wollten wir einfordern? Ein selbstbestimmtes Frauenbild, in eigener Verantwortung.”
Heutzutage würde Individualität eher abgestraft werden, als würde sich um vordergründige Perfektion drehen. Deshalb möchte sie den jungen Menschen zurufen: “Es ist nicht schlecht, wenn man sich auch um das Innere seines Kopfes kümmert und das Hirn trainiert, nicht nur den Hintern.”
Iris Berben packt hollywoodreife Story über Nazi-Flirt von jüdischer Spionin aus.
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