Auch wenn sie zurückgezogen lebte, haben Fans sie nicht vergessen: Eine deutsche Eurovision-Song-Contest-Teilnehmerin ist offenbar gestorben.
Meschede – Im Jahr 1967 stand sie auf der ganz großen Bühne: Inge Brück vertrat Deutschland beim Eurovision Song Contest in Wien mit dem Lied „Anouschka“, geschrieben von Songwriting-Legende Hans Blum. Der Titel landete im soliden Mittelfeld: Platz 8 unter 17 Beiträgen stand am Ende zu Buche. Und Inge Brück wurde Teil der jahrzehntelangen ESC-Geschichte Deutschlands.

Eurovision Song Contest: Todesmeldung um Inge Brück lässt Fans trauern
Jetzt kursiert seit einigen Tagen die Nachricht, dass Inge Brück gestorben sei, zunächst auf mehreren Eurovision-Song-Contest-Fan-Plattformen bei Facebook. „Leider haben wir die traurige Nachricht erhalten, dass Inge Brück am 8. September im Alter von 88 Jahren verstorben ist“, schrieb die niederländische Seite Eurovision Artists. Auf Rückfrage unserer Redaktion erklärt der Betreiber, dass die Information aus Brücks direktem Umfeld stamme, sodass die traurige Nachricht wohl zutrifft.
Als „Mannheims vergessener Star“ hatte der Mannheimer Morgen sie 2021 zu ihrem 85. Geburtstag porträtiert. Demnach wurde sie 1936 in Mannheim geboren, 1955 als Jazzsängerin entdeckt. 1956 trat sie beim Deutschen Jazzfestival in Frankfurt vor 3000 Besuchern auf.
Eurovision-Song-Contest-Teilnehmerin Inge Brück war nicht nur Sängerin, sondern auch Schauspielerin
Wie schlagerprofis.de schreibt, war „Peter, komm heut Abend zum Hafen“ 1957 ihr erster Hit. 1961 trat sie bei den Deutschen Schlagerfestspielen auf, wo auch Udo Jürgens teilnahm. Und 1967 folgte dann die Teilnahme am Eurovision Song Contest. Danach blieb sie als Sängerin aktiv, arbeitete aber auch als Schauspielerin, etwa in der ZDF-Vorabendserie „Miss Molly Mill“.
Brück war in zahlreichen TV-Shows zu sehen, etwa „Achtung, Musik“ und „Im Rampenlicht“, oder auch zusammen mit Udo Jürgens (siehe Video unten). Sie war mit zwei prominenten Regisseuren verheiratet, zunächst Michael Pfleghar, dann Klaus Überall, der nach der Scheidung Schlager-Ikone Katja Ebstein das Jawort gab.
Eurovision-Song-Contest-Teilnehmerin kehrte Showbranche 1973 den Rücken
1973 zog sich Inge Brück aus der Showbranche zurück. Auf ihrer Internetseite, die seit einigen Jahren offline ist, zitierte sie aus ihrem Buch „Gedichte einer Umkehr“: „Im Frühjahr 1973 hat sich mein Leben über Nacht von Grund auf verändert. Eine völlig neue Weltsicht bewirkte, daß ich die Brücken zu meinem alten, glaubenslosen Leben abbrach und von Berlin nach Bonn übersiedelte, um dort Theologie zu studieren.“
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