Ein Historischer Skandal: 47 Kinder im Keller der Familie Schneider entdeckt (1834)

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Im Frühling des Jahres 1834 irgendwo in den sanften Hügeln Thüringens wurde eine Entdeckung gemacht, die für immer verändern sollte, wie wir die Abgründe menschlicher Grausamkeit verstehen. 47 Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren wurden angekettet in einem Keller gefunden unterhalb eines Hauses, das nach außen hin wie ein gewöhnlicher Bauernhof wirkte.

Die Kinder ähnelten einander nicht, sprachen unterschiedliche Sprachen und konnten, als man sie unter Tränen befragte, nur einen einzigen Namen flüstern. Mutter Schneider. Der Bericht des zuständigen Landarm, der über ein Jahrhundertlang in den Archiven des Herzogtums Sachsenweimer verborgen blieb, schilderte Szenen, die so erschütternd waren, dass drei der ermittelnden Beamten innerhalb einer Woche ihren Dienst quittierten.

Was diesen Fall wirklich unheimlich machte, war nicht nur das Grauen dessen, was entdeckt wurde, sondern die schaurige Erkenntnis, dass Konstanze Schneider ihr verdrehtes Werk über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg unbemerkt betrieben hatte. Die Kinder nannten sie Mutter. Doch die Wahrheit hinter diesem Titel sollte sich als weit finsterer erweisen, als irgendjemand es sich hätte vorstellen können.

Bevor wir mit der Geschichte der Familie Schneider und ihren unaussprechlichen Geheimnissen fortfahren, muss ich Sie etwas Wichtiges fragen. Diese Erzählung ist nicht für jeder Mann, sondern nur für die mutigsten Seelen, die es wagen, sich den dunkelsten Kapiteln der deutschen Vergangenheit zu stellen. Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, dann sind sie nicht wie die meisten Menschen. Sie verstehen, dass manche Wahrheiten zu entsetzlich sind, um sie zu ignorieren, ganz gleich, wie sehr sie uns verstören.

Die Frage, die die Ermittler damals quälte und die Historiker bis heute beschäftigt, lautet, wie ein derartiges, groß angelegtes Vorgehen so lange unentdeckt bleiben konnte. in einer eng verbundenen ländlichen Gemeinschaft. Das Thüringen des Jahres 1834 war ein Land zwischen zwei Welten.

Die alten feudalen Strukturen prägten noch immer das tägliche Leben, während aus dem Westen und Norden die ersten Stimmen des industriellen Wandels herüber drang. In diesem Umfeld stellte das kleine Dorf Mühlgrund, vielleicht 50 Familien, die sich über die bewaldeten Hügel und Felder verteilten, eine typische ländliche Siedlung Mitteldeutschlands, jener Zeit da.

Die meisten Bewohner lebten vom Getreideanbau, hielten Ziegen oder Schweine und handelten im Kolonialwaren Laden des Ehepaares heller. Gesellschaftliche Anlässe fanden meist in der einklassigen Dorfschule statt, die zugleich als Versammlungshaus diente. Das Anwesen der Schneiders lag am Rand dieser Gemeinschaft.

Ein bescheidenes zweigeschossiges Fachwerkhaus, umgeben von fast 200 Morgen fruchtbaren Ackerlands. Für Reisende, die auf der Landstraße unterwegs waren, die Mühlgrund mit Weimer verband, wirkte der Hof völlig unscheinbar. Das Haus selbst im traditionellen thüringischen Stil erbaut zeigte weiß gekalktes Fachwerk mit dunklen Balken und einen kleinen Blumengarten vor dem Eingang.

Eine rote Scheune stand sech Schritt hinter dem Wohnhaus, ergänzt durch einen Hühnerstall und ein Räucherhaus, die das vertraute Bild eines Bauernhofes vervollständigten. Was das Anwesen der Schneiders jedoch einzigartig machte, war von der Straße aus nicht zu erkennen. Ernst Schneider, der das Land im Jahr 1809 mit Geld aus dem Erbe seines Vaters erworben hatte, hatte beträchtliche Anstrengungen unternommen, um den Keller des Hauses zu erweitern.

Während die meisten Häuser in Thüringen zu dieser Zeit nur einfache Vorratskeller besaßen, erstreckte sich der Keller der Schneiders weit über den Grundriss des Hauses hinaus. Einheimische Handwerker erinnerten sich daran, in den 1810er und 1820er Jahren für verschiedene Aushubarbeiten engagiert worden zu sein. Doch niemand hatte jemals das fertige Werk gesehen.

Schneider zahlte gut und in bar verlangte jedoch, dass die Arbeiter sich auf ihre jeweiligen Abschnitte konzentrierten, anstatt den Überblick über das gesamte Projekt zu gewinnen. Konstanze Schneider, geborene Müller, war im Jahr 1811 als 22-jährige Braut nach Mühlgrund gekommen.

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