Nach Frank Schöbels erschütternder Diagnose: Dominique Lacasa vor dem herzzerreißenden Abschied von ihrem Vater
Es war ein stiller Herbstnachmittag, als die Nachricht wie ein Donnerschlag einschlug: Frank Schöbel, die Schlagerlegende, deren Stimme seit Jahrzehnten Millionen Menschen berührt, erhielt eine Diagnose, die sein Leben – und das seiner Familie – für immer verändern sollte.
Seine Tochter, die bekannte Sängerin Dominique Lacasa, erfuhr es nur wenige Minuten später. „Ich konnte kaum atmen“, sagte sie in einem emotionalen Interview. „Man denkt immer, so etwas passiert anderen. Aber plötzlich steht man selbst mittendrin.“
Die Diagnose, die alles veränderte
Seit Wochen hatte Frank sich nicht wohl gefühlt. Kleine Erschöpfungsmomente, gelegentliche Atemnot – nichts, was er nicht auf Stress oder das Alter geschoben hätte. Doch die Untersuchungen im Krankenhaus brachten eine bittere Wahrheit ans Licht: eine unheilbare Erkrankung, die selbst mit moderner Medizin nur noch begrenzt aufzuhalten ist.
Die Ärzte sprachen offen. „Wir können die Zeit verlangsamen, aber nicht anhalten“, so der leitende Mediziner. Für Frank, der sein Leben stets auf der Bühne verbracht hatte, war diese Gewissheit ein Schock. Für Dominique jedoch war es noch mehr: ein unausweichlicher Countdown.
Die ersten Reaktionen
„Ich habe zuerst geschwiegen“, erzählt Dominique. „Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Alles, was mir einfiel, war: ‚Papa, wir schaffen das.‘“
Doch in den Augen ihres Vaters sah sie, dass er die Wahrheit längst akzeptiert hatte.
Frank selbst reagierte überraschend gefasst. „Ich hatte ein langes, erfülltes Leben“, sagte er. „Aber ich will nicht, dass meine letzten Tage im Krankenhaus vergehen. Ich will Musik, ich will Lachen – und ich will meine Familie um mich haben.“
Erinnerungen, die bleiben
In den folgenden Wochen begann Dominique, ihre gemeinsame Zeit intensiver zu leben. „Wir haben angefangen, alte Familienfotos durchzusehen“, berichtet sie. Bilder aus den 70er-Jahren, Aufnahmen von Tourneen, private Momente am See.
„Wir lachten, wir weinten – manchmal beides gleichzeitig.“
Frank erzählte Geschichten, die er noch nie öffentlich geteilt hatte. Von den ersten, harten Jahren in der Musikbranche, von heimlichen Proben in verrauchten Kellern, von Auftritten, bei denen kaum jemand im Publikum saß.
Ein letztes musikalisches Projekt
Eines Abends, bei einer Tasse Tee, schlug Dominique vor: „Papa, lass uns noch einmal zusammen singen.“
Frank lächelte. „Nur wenn du versprichst, dass wir es so machen wie früher – ohne großen Plan, einfach aus dem Herzen.“
Gesagt, getan: Die beiden verbrachten Tage im kleinen Studio von Dominique. Die Aufnahmen waren roh, unperfekt – und gerade deshalb voller Magie. „Es war, als würden wir die Zeit zurückdrehen“, sagt Dominique.
Die Lieder, eine Mischung aus alten Klassikern und neuen, von Dominique geschriebenen Texten, sollen bald als besonderes Abschiedsalbum erscheinen.
Der schwerste Moment
Doch so sehr die Musik Kraft gab, so unausweichlich rückte die Realität näher. Frank wurde schwächer, seine Auftritte seltener. Bei einem Konzert in Leipzig, seinem letzten großen öffentlichen Auftritt, hielt Dominique während des Finales seine Hand.
„Ich wusste, dass es das letzte Mal ist, dass wir zusammen auf dieser Bühne stehen“, erinnert sie sich mit Tränen in den Augen. „Das Publikum wusste es auch. Man konnte es spüren.“
Was bleibt, wenn die Zeit verrinnt
Heute verbringt Dominique fast jeden Tag bei ihrem Vater. Sie kocht seine Lieblingsgerichte, liest ihm vor, hört mit ihm alte Schallplatten. „Es geht nicht mehr um große Pläne. Es geht um die kleinen Momente. Darum, dass er spürt: Ich bin da.“
Frank selbst hat eine Gelassenheit gefunden, die viele überrascht. „Ich habe keine Angst“, sagt er leise. „Ich habe gesungen, geliebt, gelebt. Und ich bin dankbar.“
Die Öffentlichkeit reagiert
Seit bekannt wurde, wie ernst es um Frank steht, überschwemmen Fans und Kollegen die Familie mit Nachrichten. Tausende schreiben Briefe, malen Bilder, schicken Videos, in denen sie ihre Lieblingslieder von ihm singen.
„Diese Welle der Liebe ist unglaublich“, sagt Dominique. „Sie gibt uns Kraft – und Papa das Gefühl, dass er nie vergessen wird.“
Ein Versprechen
Vor wenigen Tagen bat Frank seine Tochter um eines: „Dominique, sing weiter – auch wenn ich nicht mehr da bin. Lass die Leute spüren, dass ein Teil von mir in deiner Stimme weiterlebt.“
Sie versprach es ohne Zögern. „Es wird schwer, aber ich werde es tun. Für ihn. Für uns.“
Der unausweichliche Abschied
Obwohl keiner weiß, wie viel Zeit bleibt, ist klar: Jeder Tag zählt. „Wir sagen uns jetzt bei jedem Abschied ‚Ich liebe dich‘ – einfach, weil man nie weiß, ob man es noch einmal sagen kann“, so Dominique.
Der Gedanke, ihren Vater zu verlieren, bricht ihr das Herz. Doch sie weiß, dass er will, dass sie stark bleibt. „Er sagt immer: ‚Weine nicht um das, was geht. Freu dich über das, was war.‘“
Ein stiller Appell
Dominique nutzt die Aufmerksamkeit, um über ein Thema zu sprechen, das viele verdrängen: die Wichtigkeit, rechtzeitig Zeit mit den Liebsten zu verbringen. „Wartet nicht auf eine Diagnose. Ruft an, besucht euch, sagt, was euch am Herzen liegt – bevor es zu spät ist.“
Ein Abschied in Liebe
Noch ist Frank da. Noch gibt es Musik, Lachen und die sanfte Stimme, die seit Jahrzehnten Teil der deutschen Musikgeschichte ist. Aber der Tag des Abschieds wird kommen – und wenn er kommt, wird Dominique bereit sein.
„Nicht, weil ich nicht traurig bin“, sagt sie. „Sondern weil ich weiß, dass unsere Liebe stärker ist als der Tod.“