Integration wird so nicht gelingen. In Deutschland zeigt man Gesicht. Da wird eine Frau verhĂŒllt, weil ihr Körper angeblich sĂŒndig sei. Und dann wundern wir uns, wenn die Jungs eine Lehrerin nicht ernst dem in der Schule sich verhĂŒllen soll. Überlegen Sie mal, wie deren Töchter oder Söhne aufwachsen mit welchem deformierenden Geschlechterbild.

 

Und das ist doch nicht lustig, oder? Ist doch nicht schön. Frau, ich wĂŒrde gerne Abend in meinen Familien werde ich bedroht und unterdrĂŒckt von mĂ€nnlichen Mitgliedern der Familie, dass man sich auch integriert und die Vollverschleierung steht fĂŒr ein abwertendes Frauenbild, aber ein Gesicht zu verhĂŒllen ist nicht nur eine Kleiderfrage.

Wer hier sein Gesicht versteckt und Frauen als wandelnde SĂŒnde behandelt, er zieht genau die Jungs heran, die spĂ€ter keine Lehrerin, keine Polizistin und keine deutsche AutoritĂ€t mehr ernst nehmen. Wenn sie eine vollverschlei Frau sehen, wir reden immer von Boka. Ich sag das noch mal. Eigentlich heißt das Nikap.

 

Die Boka ist noch mal Ostafrika heißt es glaube ich Bui Bui habe ich jetzt gelernt. Sie sind ein gebildeter Mann als Kulturkorrespondent. Erwarte ich das auch von Ihnen. Verraten Sie doch, was Sie einfach denken, wenn sie eine Frau sehen, die vollverschlei ist. Ich denke nicht an deren Motive. Die sind mir in dem Fall ziemlich egal, ob ihr Mann sie dazu zwingt oder ihre Religion oder ob sie sich vor der Sonne schĂŒtzt.

Ich frage mich, was ist meine eigene Kultur? und die besteht im Abendland auf einem offenen Austausch Ă€h des GesprĂ€chs, der Mimik, auf Kommunikation. Wir sind eine kommunikative Kultur. Der französische Philosophe Emmanuel Levinas, der den Holocaust mit Knapper Not ĂŒberlebt hat, hat das sehr schön zusammengefasst. Der hat gesagt, worauf basiert unser westliche Zivilisation? Nicht auf dem Ich.

Das Ich kann grĂ¶ĂŸenwahnsinnig und verbrecherisch sein, nicht auf dem Staat. Der Staat kann noch viel verbrecherischer sein, das wissen wir alle. Das basiert auf dem Du, das GegenĂŒber, das ist die Kommunikation zwischen zwei Gesichtern. Und wenn mir jemand diese Kommunikation komplett verweigert, dann fĂŒhle ich mich im Abendland aus der abendlĂ€ndischen Zivilisation ausgeschlossen.

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Ich fĂŒhle mich eben hinter einer Mauer, so wie Sie es gesagt haben, wir wollen doch keine Mauern errichten. Ich habe die nicht errichtet. Die hat der Mensch mir gegenĂŒber errichtet und sagt mir: “Nein, diese Art westlicher Zivilisation mit dem gezeigten Gesicht, die kriegst du bei mir nicht. wer ich bin, was ich mache. Äh, das ist ab jetzt geheim.
2:17
Und das ist fĂŒr mich das Totenhemd, wie es Alice Schwarzer beschrieben hat, Ă€h das soziale Totenhemd des SAB. Und deswegen bin ich davon verĂ€ngstigt und auch Ă€h erzörnt. Sie haben verĂ€ngstigt gesagt. Meinen Sie auch verĂ€ngstigt? Ja, ich meine verĂ€ngstigt. Wor haben Sie Angst? Ich war ich habe Angst davor, dass ich nicht weiß, was das gegenĂŒber macht.
2:39
Ich komme noch mal drauf zurĂŒck. Wenn wir uns streiten, dann können Sie das an meinen Augen, an meiner Mimik, an meiner Gestik sehen. Bei einem solchen Wesen, was ich vollkommen abschließt, kann ich das nicht mitbekommen. Das zeigt mir nach außen schon, ich bin fĂŒr dich sozial nicht erreichbar. Und wenn ich vor die TĂŒr gehe, mache ich ja dasselbe.
2:54
Ich zeige ja mein Gesicht. Ich bin ja fĂŒr die anderen sozial erreichbar. Das ist ja unsere Lebensform. Das ist wie wenn ich in die Sauna gehe und bin nackt und es kommen lauter Leute rein, die sind angezogen und sterren mich an. So fĂŒhle ich mich da. Gehen Sie mal mit Amerikaner in die Sauna. Mache ich nicht. Frau HĂŒbsch.
3:09
Sie sind Muslime in Deutschland geboren und wir merken gerade hier Ă€hm ein KleidungsstĂŒck, einziges KleidungsstĂŒck kann sehr polarisieren. Welches der Argumente gegen den Nikup können Sie nachvollziehen? Kaum eines, ehrlich gesagt. Dass hĂŒbsch kein einziges Argument gegen den Nick nachvollziehen kann, zeigt genau das Problem.
3:30
völlige RealitĂ€tsverweigerung und dass wir uns gegenseitig aufhetzen lassen und ich bin deswegen dafĂŒr, dass wir von diesen Verbotsdiskussionen weggehen hin zu einer Kultur der Anerkennung und wenn wir das nicht tun, dann wird Integration nicht gelingen und dann dĂŒrfen wir uns auch nicht wundern, wenn wir diesen Terror im Land haben.
3:45
Beste Ausred. Also jetzt h ich ih zuum Thema Vollverschleiung setzen wir es doch noch mal gerade. Da wird eine Frau verhĂŒllt das Gesicht. Es geht nicht darum, was man anzieht. Es geht nicht um die um die Kleiderfrage. Jeder kann anziehen, was er will. Aber ein Gesicht zu verhĂŒllen ist nicht nur eine Kleiderfrage und die Frage nach dem, was ich freiwillig will.
4:08
In der offenen Gesellschaft treffen Freiheiten auf Freiheiten und dann mĂŒssen die geregelt werden. Es gibt auch Menschen, die wollen freiwillig den ganzen Tag nackt durch die FußgĂ€ngerzone laufen, aber auch dort haben wir Regeln. Auch diese Menschen werden dann von der Polizei aufgegriffen und ich bin wirklich erstaunt, wie man das als kulturelle Vielfalt abtun kann, wenn just eine Frau aufgrund ihres Frauins, weil ihr Haar, weil Ihr Gesicht, weil Ihr Körper angeblich sĂŒndig sei, sich verhĂŒllen soll. Überlegen Sie mal, wie
4:36
deren Töchter oder Söhne aufwachsen, mit welchem deformierenden Geschlechterbild. Und dann wundern wir uns, wenn die Jungs eine Lehrerin nicht ernst nehmen in der Schule. Das will ich nicht tolerieren hier in Deutschland. diese Frauen und glauben Sie doch, dass nicht, dass das nicht abgeht in den Migrantencommunities, dass es da sehr wohl darum geht zu Ă€h eine Geschlechterrolle zu thematisieren, zu kĂ€mpfen fĂŒr mehr Freiheiten, die SexualitĂ€t zu thematisieren, die Familie zu thematisieren, das findet im Iran statt, das findet in der TĂŒrkei statt
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und deswegen glaube ich, es ist sehr schwierig, wenn Sie sagen, wir befreien jetzt diese Frauen. Erstmal muss es drum gehen, dass die Frauen die Kraft bekommen, die Rahmebedingung bekommen. selber zu entscheiden, was sie unter Freiheit verstehen. Da gibt es die, die es nicht freiwillig machen, aber ich habe viele Frauen getroffen, die mir auch erklÀren, sagt ihr mir doch nicht, was meine Freiheit.
5:30
Es gib es gibt do viele Frauen, die sagen, hilft mir, denn in meinen Familien werde ich bedroht und unterdrĂŒckt von mĂ€nnlichen Mitgliedern der Familie. Und genau zwischen diesen beiden Punkten muss man eine Position finden. Und man muss ja eins noch mal sehen. In Frankreich, in Belgien, in den Niederlanden gibt es diesen dieses Verbot und der EuropĂ€ische Gerichtshof hat in 2014 entschieden, dass das nicht gegen die europĂ€ische Menschenrechtskonvention verstĂ¶ĂŸt.
5:57
Mit anderen Worten, wir können auch den, die das befĂŒrworten, nicht sagen, sie wĂŒrden Menschenrechte damit antasten. Das Thema ist ein hochkulturell politisches und man muss dabei immer berĂŒcksichtigen, ob diese Freiwilligkeit, die Sie gerade unterstellen, Frau Rot, wirklich vorhanden ist und zwar unabhĂ€ngig dieses dieses Kopf. Wer behauptet, in migrantischen Communities gĂ€be es kein Druckproblem, verschließt bewusst die Augen vor der RealitĂ€t.
6:20
Frau Klöckner, man kann nicht alles verbieten, was man ablehnt. Das klingt sehr weise, das klingt besonnen. Sagen Sie, denkt Ihr Parteifreund lĂ€nger nach als Sie oder denkt er falsch? Er denkt anders. Ähm, ich sage etwas, wofĂŒr man kĂ€mpfen will und auch kĂ€mpft und gekĂ€mpft hat, nĂ€mlich fĂŒr die Gleichberechtigung der Frau.

 

Frank Plasberg macht Schluss bei "hart aber fair" | STERN.de

 

Ähm, dafĂŒr sollte man sich auch einsetzen. In Deutschland zeigt man Gesicht und Gesicht zu zeigen heißt, dass man auf Augenhöhe miteinander kommuniziert, dass man sich auch integriert und die Vollverschleierung steht fĂŒr ein abwertendes Frauenbild, eine Entmenschlichung. Die IndividualitĂ€t ist weg und Integration wird so nicht gelingen.
7:09
Und die Vollverschleierung ist das Zeichen eines politischen fundamentalistischen Islam und den wollen wir nicht tolerieren, weil das ein intolerantes Frauenbild ist, dass er hier verbreitet, wenn wir jetzt alle hier so sĂ€sen den ganzen Tages schĂŒtteln und ist doch nicht lustig, oder? Moment, Moment. Ist doch nicht schön.
7:30
Frau, ich möchte gerne, ich möchte gerne auf Frau Glöckner Sand, wenn hier schon Inszenierung stattfindet, dann auch richtig. Sie haben gerade mit Recht gesagt, wenn sieht man noch die Augen, die hat man nicht gesehen bei einer Burke mit dem mit dem Gitter, aber die gibt in Deutschland nicht schöne MĂŒtze nicht. Wir können wunderbar miteinander reden.
7:52
Wir kommunizieren gesagt. Sie mĂŒssen ja nicht mit mir reden. Wer schon beim HĂ€ndeschĂŒtteln ausweicht, zeigt doch klar, mit echter Offenheit hat das alles nichts zu tun. Wenn dir das Video gefallen hat, wĂŒrde ich mich ĂŒber einen Daumen nach oben und ein Abo sehr freuen.