„Der Staat bringt uns um!“ – Roland Tichy rechnet mit Deutschlands 2000-Milliarden-Euro-Irrfahrt ab

Die Fassungslosigkeit im Gesicht von Roland Tichy war nicht zu übersehen. Der erfahrene Journalist und Verleger war bei Servus TV im „Hangar 7“ zu Gast und lieferte eine Abrechnung mit der deutschen Wirtschaftspolitik, die an Deutlichkeit und emotionaler Wucht kaum zu überbieten ist. Konfrontiert mit den Forderungen nach mehr staatlicher Planung und Steuerung, explodierte Tichy förmlich und stellte die zentrale, alles entscheidende Frage an die politischen Eliten, die unsere Realität nur noch aus ideologischen Wolkenkuckucksheimen zu betrachten scheinen: „Wo leben Sie denn?“
Der Hintergrund der Debatte ist düster: Massenentlassungen, besonders in der einstigen Vorzeigebranche der Automobilindustrie, und eine katastrophale wirtschaftliche Lage, deren Last vor allem die Menschen im Osten Deutschlands trifft, die nicht das gleiche finanzielle Polster wie der Westen haben. Das Kernproblem, so Tichy, ist die deutsche Energiewende – ein Projekt, das in seiner aktuellen Umsetzung nicht nur irrwitzige Summen verschlingt, sondern die gesamte Nation in den Abgrund zu reißen droht.
Der Schock der 2000 Milliarden: Die Zerstörung der Energiewende
Die offizielle Zahl der Bundesregierung, die Roland Tichy in den Raum stellte, ist ein Monstrum: Die Kosten der deutschen Energiewende belaufen sich auf ca. 2000 Milliarden Euro – und das ist nur die erste Rate. Doch die Zerstörungswut des Staates macht hier nicht Halt. Als nächster Schritt steht die Vernichtung der Gasnetze für geschätzte 400 Milliarden Euro an. Die Logik dahinter ist simpel und zugleich zynisch: Wer das Gasnetz kappt, zwingt jeden Verbraucher, auf Strom umzusteigen, um die neuen, ideologisch gewollten Wärmequellen zu nutzen.
Diese massiven Eingriffe sind nach Tichys Überzeugung keine Politik, die „nichts macht“, sondern eine Politik, die das Land systematisch ruiniert. „Der bringt uns um“, resümierte er die staatlichen Maßnahmen, die entgegen aller Vernunft und Rationalität durchgesetzt werden.
Das Perfide: Während die Bevölkerung die Zeche zahlt, wird die Industrie mit einem staatlich finanzierten Industriestrompreis subventioniert – ein Preis, den am Ende natürlich ebenfalls der einfache Bürger über Steuern und höhere Abgaben trägt. Es ist dieser Mechanismus, der es manchen Unternehmen ermöglicht, staatliche Subventionen als sichere Einnahmequelle abzugreifen, wodurch sie eine „Begeisterung“ für die Energiewende heucheln, die fernab jeder Marktwirtschaft liegt.
Der Irrglaube der Planwirtschaft: „Hat nie geklappt“
Die Forderung der politischen Gegner in der Sendung, Deutschland leide an einem Mangel an Planwirtschaft und industriepolitischer Strategie, löste bei Tichy nur noch ungläubiges Kopfschütteln aus. Er entgegnete den Vorschlag, der Staat solle sich nicht einmischen, sei in den letzten Jahrzehnten das Credo gewesen. Nun, da die Staatsintervention in Form der Energiewende monströse Ausmaße annimmt, werde plötzlich die Forderung nach noch mehr staatlicher Steuerung laut.
Der Journalist zerlegte diesen Irrglauben schonungslos. Er verwies auf den massiven Subventionierung von Solarstrom, die zu einem Überangebot geführt habe, dessen Beseitigung ebenfalls Milliarden kostete. Er kritisierte den „Zickzackkurs“ der Politik, der der Industrie jegliche Planungssicherheit nimmt – wie beim Verbrenner-Aus, das alle paar Jahre neu verhandelt wird. „Die Industrie braucht auch keinen Staatssekretär, der Ihnen sagt, wie die Chemieindustrie mit der Stahlindustrie zusammenarbeitet. Das wissen die nämlich besser“, stellte er klar.
Tichy zitierte die gescheiterte Strategie der ehemaligen DDR, die durch die zentralistische Durchsetzung von Mikroelektronik meinte, den Westen besiegen zu können – das Gegenteil war der Fall. Anhand von Fakten zeigte er auf, dass die Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien Armut weltweit massiv reduziert hat, während sozialistische Systeme die Armutsrate konstant steigen ließen. Der einfache Arbeiter bevorzugt die Marktwirtschaft, weil sie ihm ermöglicht, mehr Geld zu verdienen. Nur die wohlhabenden Politiker fordern mehr Staat, während sie selbst von Systemen wie dem Merit-Order-Prinzip und üppigen Abfindungen wie im Fall von Kreichen profitieren.
Deutschlands Abstieg zum „Dreckspatz“ und Strom-Parasit
Die Konsequenzen der Planwirtschaft sind für Tichy unbestreitbar. Der massive finanzielle Einsatz hat nicht zu den versprochenen Ergebnissen geführt – im Gegenteil. Die verheerende Bilanz der Energiewende lautet:
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Höchster CO2-Ausstoß in Mitteleuropa: „Wir sind mit dieser Energiewende die Dreckspatzen der Welt geworden“, so Tichy.
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Höchste Energiepreise: Die Industrie „krepiert“ unter den Lasten.
Die Politik ist so weit vom rationalen Handeln entfernt, dass man Windräder auf die Alpen stellt, „wo kein Wind weht“, nur weil sie massiv subventioniert werden – und zwar umso stärker, je ineffizienter sie laufen. Eine Analyse der NZZ bestätigte diesen Wahnsinn, indem sie zeigte, dass ein großer Teil der deutschen Windräder wirtschaftlich völlig ineffizient ist.
Doch der Irrsinn endet nicht an den deutschen Grenzen. Tichy konfrontierte seine Gesprächspartner mit dem Umstand, dass Deutschland zum Netto-Stromimporteur geworden ist und nun versucht, die Wasserkraftwerke seiner Nachbarn leer zu saugen. Die Reaktionen aus dem Ausland sind eine schallende Ohrfeige für die deutsche Energiepolitik: Die Schweden und Polen schalten ab, um ihre eigenen Preise zu schützen, und die Norweger weigern sich, weitere Kabel nach Deutschland zu legen. „Sind wir bescheuert, unsere Bevölkerung zu belasten für die spinnerten Deutschen?“, zitierte Tichy die Haltung unserer skandinavischen Partner.
Das Märchen vom günstigen Wind: Kernkraft vs. Subventionierung

Einer der zentralen Streitpunkte war das Märchen von der angeblich günstigen Windenergie, das die Bundesregierung und ihre Befürworter unermüdlich verbreiten. Tichy konterte mit harten Fakten: Der Stromproduktionspreis von Kernkraftwerken liegt bei etwa 4 Cent je Einheit. Im Gegensatz dazu liegt der garantierte Strompreis für die Betreiber von Windrädern bei 12 Cent. Das ist eine Verdreifachung der Kosten.
Das Argument der Gegenseite, hohe Energiepreise lägen am russischen Angriffskrieg und dem Merit-Order-Prinzip, wies Tichy als Ablenkungsmanöver zurück. Während andere Länder wie Österreich mit ihrer Wasserkraft zumindest eine stabile Basis haben, hat Deutschland seine eigenen Kernkraftwerke abgerissen und damit die Preise durch ideologische Blindheit in die Höhe getrieben. Man verlasse sich lieber auf “Wasser und Wind als auf Putin”, so ein Gegenargument, das Tichy mit der Realität konterte: Die Windkraft kostet uns dreimal so viel, die Abhängigkeit von instabilen Quellen macht uns zum Spielball anderer Nationen.
Wohlstand durch Energie: Eine Frage der Rationalität
Die Diskussion gipfelte in der Frage des Energieverbrauchs. Während manche argumentieren, unser hoher Verbrauch (und potenziell die KI-Entwicklung) sei das Problem – ein „Mengenproblem“ –, stellte Tichy die elementare Wahrheit des Wohlstands klar: „Der Wohlstand eines Landes korreliert mit dem Energieverbrauch. Mehr Energie heißt mehr Wohlstand, mehr Gesundheit.“
Länder, die kaum Energie verbrauchen, wie Somalia oder Nigeria, wünschen sich nichts sehnlicher, als so viel Energie zur Verfügung zu haben wie wir. Die Forderung nach einem Verzicht auf Energie ist somit eine Forderung nach einer Rückkehr in die Armut. Während die Techkonzerne weltweit in Kernkraft investieren, um den massiven Energiebedarf für KI-Rechenzentren rund um die Uhr zu decken, reißt Deutschland seine eigenen Atomkraftwerke ab.
Roland Tichy forderte eine dringende Rückkehr zur Rationalität. Die „Dreifaltigkeit“ aus Merkel (Kernkraft-Aus nach Tsunami), Scholz (Kernkraft als „totes Pferd“) und Merz (der den Zerstörungskurs fortführt) hat Deutschland in eine wirtschaftliche und energiepolitische Sackgasse manövriert. Die Bevölkerung leidet unter einer staatlichen Monströsität, die unter dem Deckmantel des Klimaschutzes Billionen vernichtet und die Nation isoliert. Tichys Appell ist ein leidenschaftlicher Aufruf, die ideologischen Fesseln abzulegen und die zerstörerischen staatlichen Eingriffe sofort zu stoppen, bevor der selbstverschuldete Abstieg Deutschlands unumkehrbar wird.
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