Diese DDR Märchenfilme Haben Wir Als Kinder Geliebt!

Mit ihnen sind wir aufgewachsen und lieben sie bis heute. Unsere Märchenfilme aus der DDR. Sie sind einfach Kult, ob im Kino oder an langen Sonntagnachmittagen vor dem Fernseher ganze Generationen wuchsen mit den Def Produktionen auf, mit den liebevoll handgearbeiteten Kostümen und den Schauspielern, die mit Leidenschaft Einsatz zeigten und den ersten Spezialeffekten, über die man heute vielleicht etwas schmunzelt.
In diesem Video wagen wir einen Blick auf diese wunderbaren Klassiker, die wirklich fast jeder von uns kennt, aber auch einige besondere Geheimtipps, die ihr vielleicht noch nicht gesehen habt. Vergiss nicht zu abonnieren und wenn du noch mehr Kindheitserinnerungen sehen magst, folg uns gern auf Instagram. Link dazu ist in der Videobeschreibung. Und jetzt viel Spaß mit unserem Märchenrückblick.
Das kalte Herz war der erste große Märchenfilm der Defa und erschien im Jahr 1950. Der von Paul Verhoven gedrehte Film beruht auf dem gleichnamigen Märchen von Wilhelm Hauf. Erzählt wird die Geschichte vom Köhler Peter Munk, der von Lutz Meuk gespielt wurde.


Er möchte das Herz der Jungen Lisbeth, die Hanna Rucker spielte, gewinnen und reich sein, um sie zu heiraten. Dazu trifft er erst im Wald auf das Glasmännchen, das mit Paul Bild besetzt wurde und ihm drei Wünsche erfüllen möchte, von denen er aber zwei etwas leichtsinnig verschwendet. Dann erhält er von einem Zauberer, dem von Erwin Geschonek verkörpertem Holländer Michel, Ruhm und Reichtum. Doch dafür muss er ihm sein Herz überlassen.
Der Film war zugleich der erste Farbfilm der Defa und setzte damit neue Maßstäbe im ostdeutschen Kino. Mit detailreichen Kulissen und einer moralischen Botschaft über Habgier und Menschlichkeit wurde der Film zu einem gewaltigen Publikumserfolg. Über Millionen Besucher sahen ihn in den Kinos.
Ein Rekord, der das Fundament für die fast 50 Jahre anhaltende Tradition der Defa Märchenfilme legen sollte. Er gilt als der erfolgreichste deutsche Märchenfilm überhaupt. Die Geschichte vom kleinen Muck. Über 12 Millionen Menschen sahen den Film in den Kinos. Bei der erfolgreichsten Produktion der Deva Filmgeschichte, die 1953 entstand, führte Wolfgang Staute Regie.
Auch dieser Film beruht auf einem gleichnamigen Märchen von Wilhelm Hauf. Die Darstellung des Hauptcharakters teilten sich hier gleich zwei Schauspieler. Zum einen Johannes Maus, der zu Beginn und am Ende den alt gewordenen Muck spielte und der noch junge Thomas Schmidt, der den kleinen Muck verkörperte. Im Laufe der Geschichte bestreitet er mit ein paar Zauberpantoffeln, mit denen er schneller als jeder andere rennen kann und einem Stab, der Schätze aufspürt, viele Abenteuer und landet schließlich im Palast des Sultans, gespielt von Alvin Lippisch. Die opulente Ausstattung, orientalisch
inspirierte Kostüme und farbenfrohe Szenen machten den Film zu einem Klassiker. Die weiblichen Hauptrollen übernahmen Trude Hesterberg als Ahafsi und Silia Lesni als Prinzessin Amaz. Bis heute gilt der Film als Musterbeispiel für die kunstvolle Umsetzung eines Märchens mit Witz, Fantasie und gesellschaftlicher Botschaft.
Mit der Teufel vom Mühlenberg brachte die Defa im Jahr 1955 ein Märchen in die Kinos, das tief in den Sagen des Herzes verwurzelt ist. Erzählt wird die Geschichte von Anne, gespielt von Eva Kotthaus, die in die düsteren Machenschaften des Bergmüllers hineingezogen wird.
An ihrer Seite steht der Müllerbursche Jörg, verkörpert von Hans Peter Minetti, der ihr mit Mut und Entschlossenheit beisteht. Den brutalen und habgierigen Bergmüller selbst stellte Willi A. Kleinau da unter der Regie von Herbert Ballmann, der mit stimmungsvollen Bildern, Nebelschwaden und geheimnisvollen Lichteffekten eine unheimliche Atmosphäre schuf. Eindrucksvolle Masken und filmische Tricks ließen die Zuschauer damals staunen.
Der Teufel vom Mühlenberg war vielleicht eine weniger bekannte, aber sehr atmosphärische Def Märchenproduktion. Er verband regionale Legenden mit klarer Moral. Habgier und Machtgar führen ins Verderben, während Mut, Ehrlichkeit und Zusammenhalt siegen. Sieben auf einen Streich.
Mit diesem Satz beginnt die märchenhafte Reise des kleinen Schneiderleines, gespielt von Kurt Schmidtchen, der sich im Deaf Film Das tapfere Schneiderlein von 1956 als wahrer Held erweist. Eigentlich wollte er nur seine Tapferkeit beweisen, doch seine große Klappe bringt ihn in die Welt hinaus, wo er mit List und Witz Riesen bezwingt, das Königreich des von Fred Kronström gespielten König Griesgram rettet und am Ende sogar die von Gisela Kretschma verkörperte Prinzessin heiratet.
Regie führte Helmut Spieß, der das Märchen der Brüder Grim in farbenfrohe Bilder packte. Besonders eindrucksvoll waren die Szenen mit den Riesen, deren Darstellung Wolf Kaiser und Gerhard Frei übernahm und die durch filmische Tricks und Masken damals für Staunen sorgten. Schmidchen verleih Schneider eine Mischung aus Schlitzoigkeit und Scham, die den Zuschauern sofort ans Herz wuchs.
Für Kinder war er ein Vorbild, für Erwachsene ein liebenswerter Gauner, der es mit Klugheit weit bringt. Bis heute gehört dieser Film zu den beliebtesten Defa Märchenklassikern und beweist, dass man mit Köpfchen oft mehr erreicht als mit bloßer Muskelkraft. Kaum ein Defamärchen hat so viel Kultstatus wie das singende klingende Bäumchen.
Der Film von Francesco Stefani erschien 1957 und erzählt die Geschichte einer hochmütigen Prinzessin. Gespielt von Kristel Bodenstein, die vom Prinzen verkörpert durch Ecker Dux. Ein wundersames Bäumchen verlangt, das nur singen und klingen soll, wenn sie wirklich liebt. Um diese Aufgabe zu erfüllen, zieht der Prinz hinaus in die Welt, begegnet einem bösen Zwerg, dargestellt von Richard Krüger und gerätt schließlich unter einen verhängnisvollen Fluch, der ihn in einen Bären verwandelt.

Related Posts

Our Privacy policy

https://worldnews24hr.com - © 2025 News