Charles’ eiskalte Worte: Wie er Diana im Krankenhaus nach Harrys Geburt das Herz brach
London – Ein Happy End, wie es die Märchenbücher versprechen, wurde es nie. Stattdessen ein Schockmoment, der bis heute wie ein dunkler Schatten über der britischen Monarchie liegt. Laut Ex-Butler Paul Burrell soll König Charles, damals noch Prinz von Wales, nach der Geburt seines zweiten Sohnes Harry im St. Mary’s Hospital eine Bemerkung gemacht haben, die Prinzessin Diana in Verzweiflung zurückließ – und ihre Ehe praktisch in diesem Moment beendete.
„Oh, rote Haare …“
Es war der 15. September 1984. Diana, gerade einmal 23 Jahre alt, hatte stundenlange Wehen hinter sich, als sie ihren zweiten Sohn zur Welt brachte. Prinz Harry war da – das Land jubelte. Doch während draußen Kameras klickten, herrschte drinnen eisige Kälte.
Charles soll das Neugeborene angesehen und lediglich gesagt haben: „Oh, rote Haare …“ – Worte, die bereits einen Keil zwischen die Eheleute trieben. Für Diana war klar: Ihr Mann zweifelte. Und das nicht nur an der Haarfarbe. Seit Jahrzehnten kursieren Gerüchte, Harry sei womöglich nicht Charles’ leiblicher Sohn.
Diana habe geantwortet: „Charles, das ist das Spencer-Gen. Alle in meiner Familie haben rote Haare.“ Doch was dann kam, soll sie innerlich zerbrochen haben.
„Jetzt habe ich meinen Ersatz – zurück zu Camilla“
Burrell beschreibt in seinem Buch „The Royal Insider“, wie Charles seiner Frau ins Gesicht gesehen und kalt erklärt habe: „Wenigstens habe ich nun meinen Erben und meinen Ersatz. Jetzt kann ich zurück zu Camilla.“
Eine Aussage, die alles veränderte. Statt Freude über das neue Leben spürte Diana nur Schmerz. Jahre später soll sie Burrell gestanden haben: „Ich habe in dieser Nacht in den Schlaf geweint und wusste, meine Ehe ist vorbei.“
Liebe und Verrat
Die geheime Affäre zwischen Charles und Camilla Parker Bowles war längst kein Geheimnis mehr für Diana. Schon in den 1970er-Jahren hatten die beiden eine intensive Beziehung geführt, die auch während Charles’ Ehe mit Diana nie wirklich endete.
Das berüchtigte „Tampon-Telefonat“, bei dem intime Gespräche zwischen Charles und Camilla publik wurden, zeigte der ganzen Welt, wie sehr Diana im Schatten dieser Liebe stand. Doch wenn Charles wirklich direkt nach der Geburt seines Sohnes erklärte, zu Camilla zurückzukehren, dann ist dies der ultimative Beweis dafür, dass er die Ehe nie ernsthaft retten wollte.
Ein Stigma für Harry
Für Prinz Harry waren die Worte seines Vaters – ob er sie nun direkt erfuhr oder erst Jahre später durch Burrell – eine Hypothek fürs Leben. Als „Spare“ bezeichnet, also als Reserve-Prinz, der nur im Notfall einspringen sollte, fühlte er sich nie gleichwertig mit William.
Diese Rolle zog sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Rebellion gegen die royale Etikette, wilde Partynächte, der Einsatz im Militär – all das wirkte wie ein verzweifelter Versuch, einen Platz in einer Welt zu finden, die ihn nicht brauchte. Mit seiner Autobiografie „Spare“ machte Harry schließlich öffentlich, wie sehr ihn dieses Etikett quälte.
Dianas Schmerz – und ihr Vermächtnis
Für Diana bedeuteten die Worte von Charles eine Zäsur. Nach außen hin führte sie die Ehe noch Jahre weiter, präsentierte sich mit Charles und den Kindern vor der Weltöffentlichkeit. Doch innerlich war das Vertrauen zerstört.
„Von diesem Tag an war unsere Ehe nur noch Fassade“, vertraute sie Burrell an. Erst 1992 trennten sich die beiden offiziell, 1996 folgte die Scheidung. Diana selbst fand nie dauerhaftes Glück – ihr tragischer Tod 1997 in Paris ließ die Welt erschüttert zurück.
Doch ihr Vermächtnis lebt in ihren Söhnen weiter. William, der künftige König, trägt die Verantwortung der Krone. Harry dagegen wählte den Ausstieg, zog mit Meghan in die USA und kämpft bis heute mit seiner Rolle als „Ersatz“.
Enthüllungen, die nie verstummen
Dass Paul Burrell diese Geschichte nun erneut in die Öffentlichkeit trägt, ist kein Zufall. Nur einen Tag zuvor hatten Charles und Harry sich nach 19 Monaten erstmals wieder getroffen. Ganze 55 Minuten dauerte das Gespräch – ob es wirklich zur Versöhnung beitrug, bleibt unklar.
Mit Burrells Buch wird jedenfalls wieder Salz in alte Wunden gestreut. Für Charles sind die Vorwürfe ein weiterer Schlag gegen sein Image als Monarch, der das Land einen soll. Für Harry bedeuten sie eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass er in den Augen seines Vaters vielleicht nie mehr als ein „Spare“ war.
Fazit
Ob Charles die Worte tatsächlich so gesagt hat, kann nur er selbst beantworten – und er schweigt. Doch allein die Vorstellung, dass ein Vater im Moment der Geburt seines Sohnes die Ehe für beendet erklärt, reicht aus, um die Öffentlichkeit zu erschüttern.
Die Szene im Krankenhaus von 1984 ist heute Symbol für das Drama einer Ehe, die niemals eine Chance hatte – und für das Trauma eines Sohnes, das noch Jahrzehnte später die Mauern des Buckingham Palace erzittern lässt.