In der glitzernden Welt von Hollywood, wo Ruhm oft so flüchtig ist wie das Blitzlichtgewitter der Paparazzi, gibt es wenige Figuren, die eine so unerschütterliche Beständigkeit und Würde ausstrahlen wie Gregory Peck. Geboren 1916, wuchs er während der Großen Depression auf – eine Zeit, die seinen Charakter formte und ihm eine Tiefe verlieh, die später Millionen von Zuschauern auf der Leinwand fesseln sollte. Doch während die Welt ihn als den moralisch unantastbaren Atticus Finch in “Wer die Nachtigall stört” verehrte, gab es eine Seite an Gregory Peck, die den Kameras verborgen blieb: der Familienvater, der Ästhet und der Mann, der in seinen Häusern Zuflucht vor dem Trubel der Traumfabrik suchte.

Pecks Karriere schoss in den 1940er Jahren kometenhaft in die Höhe. Seine Fähigkeit, komplexe soziale Themen mit einer natürlichen Eleganz zu behandeln, machte ihn zu einem der bestbezahlten Schauspieler seiner Zeit. Filme wie “Ein Herz und eine Krone” (Roman Holiday) und “Die Kanonen von Navarone” zeigten seine bemerkenswerte Vielseitigkeit. Doch trotz des Ruhms, der Oscars und der weltweiten Anerkennung blieb sein Herz immer in seinen eigenen vier Wänden verankert. Um den wahren Gregory Peck zu verstehen, muss man nicht nur seine Filmografie betrachten, sondern die Orte besuchen, die er sein Zuhause nannte.
Seine erste bedeutende Residenz, die er mit seiner ersten Frau Greta in den 1940er und 50er Jahren bewohnte, war ein Ranch-Haus in den Pacific Palisades. Erbaut vom Architekten Cliff May, verkörperte dieses Anwesen den kalifornischen Traum: weitläufig, offen und tief mit der Natur verbunden. Mit fünf Schlafzimmern und acht Bädern auf über drei Hektar Land war es ein Ort der Großzügigkeit. Interessanterweise sollte dieses Haus Jahrzehnte später erneut Schauplatz einer Hollywood-Ehe werden, als Ben Affleck und Jennifer Garner es 2009 erwarben und renovierten. Doch für Peck endete hier ein Kapitel, als seine Ehe mit Greta nach zwölf Jahren zerbrach.
Doch das Schicksal hatte bereits eine neue Wendung für ihn vorbereitet. Während der Dreharbeiten zu “Ein Herz und eine Krone” in Italien traf er Veronique Passani, eine Journalistin, die ihn interviewte. Es war der Beginn einer Liebesgeschichte, die fast ein halbes Jahrhundert andauern sollte. Sie heirateten am Neujahrstag 1955, nur einen Tag nach seiner Scheidung, und blieben bis zu seinem Tod unzertrennlich. Zusammen bauten sie nicht nur ein Leben auf, sondern schufen Räume, die ihre Liebe und ihren exquisiten Geschmack widerspiegelten.

Ein unvergessliches Domizil des Paares war das Cottage in Melbourne, das sie während der Dreharbeiten zu “Das letzte Ufer” (On the Beach) bewohnten. Gelegen im Studley Park, bot dieses Haus mit seinem weiten Blick auf die Skyline von Melbourne und den lichtdurchfluteten Räumen eine Oase der Ruhe fernab der Heimat. Es zeigte Pecks Vorliebe für Orte, die Licht und Raum atmen ließen, Orte, an denen man einfach sein konnte.
Doch das wahre Herzstück ihres gemeinsamen Lebens war das Anwesen im französischen Chateau-Stil in Los Angeles. Es gibt unterschiedliche Berichte darüber, ob sie genau in diesem Haus über 30 Jahre lang lebten oder in einem sehr ähnlichen in der Nachbarschaft, aber unbestritten ist, dass dieser Stil und diese Atmosphäre das Wesen der Familie Peck definierten. Dieses prächtige Haus, erbaut 1932, erstreckte sich über 9.000 Quadratmeter und lag auf einem parkähnlichen Grundstück von 1,3 Hektar. Es war eine Welt für sich – eine Oase der Privatsphäre und Stille, nur wenige Minuten entfernt vom hektischen Treiben der besten Geschäfte und Restaurants Hollywoods.

Wer sich dem Haus näherte, wurde von einer langen, geschwungenen Auffahrt begrüßt, die zu einem stattlichen Eingang führte. Das ursprüngliche Marmor-Foyer mit seinen gewölbten Decken setzte den Ton für die Eleganz, die das gesamte Haus durchzog. Es war eine perfekte Mischung aus dem Charme der Alten Welt und modernem Luxus. Große Fenster in jedem Raum boten Ausblicke auf die üppigen Gärten und den glitzernden Swimmingpool, wodurch Innen- und Außenbereiche nahtlos miteinander verschmolzen. Diese Verbindung zur Natur war Peck besonders wichtig; er liebte es, Zeit im Freien zu verbringen, oft in Begleitung seines geliebten Golden Retrievers.
Das Innere des Hauses war ebenso beeindruckend wie einladend. Es verfügte über sieben Schlafzimmer und neun Badezimmer, jedes ein Unikat an Komfort und Design. Ein Highlight war das Spielzimmer neben dem Atrium, wo Veronique regelmäßige Pokerrunden veranstaltete. Die Gästeliste las sich wie das “Who’s Who” von Hollywood: Frank Sinatra und Jack Lemmon waren Stammgäste. Tatsächlich war der Pokertisch ein Geschenk von Sinatra selbst. Doch es ging nie um hohe Einsätze, sondern um die Freundschaft. Peck, der Guinness liebte, ließ sogar einen eigenen Zapfhahn installieren – ein Detail, das die geselligen Abende sicher bereicherte.
Im Arbeitszimmer, der Bibliothek, befand sich ein Sattel, ein Geschenk vom Set des Films “Weites Land” (The Big Country). Hier bewahrte Peck auch seinen Oscar und den Jean Hersholt Humanitarian Award auf. Bezeichnend für seinen Charakter war jedoch, dass er diese Auszeichnungen zu Lebzeiten nicht zur Schau stellte; er hielt sie in seiner Garderobe versteckt. Gregory Peck war ein Mann der leisen Würde. Sein humanitäres Engagement, insbesondere sein Einsatz für Menschenrechte und seine Opposition gegen den Vietnamkrieg, war ihm wichtiger als jede Trophäe.
Veronique, bekannt für ihren tadellosen Geschmack und ihren Einfluss auf die Mode, prägte das Interieur maßgeblich. Von kühnen Stoffen bis hin zu klassischer, unaufdringlicher Einrichtung – das Haus war ein Spiegelbild ihrer Persönlichkeit. Die Küche, modernisiert und doch charmant mit Flügeltüren zum Garten, war der Hintergrund für unzählige Familienessen. Einmal gab Veronique ein Dinner für 30 Gäste zu Ehren ihrer Mutter, obwohl der Speisesaal mühelos 100 Personen hätte fassen können.
Die Master-Suite war ihr privater Rückzugsort, mit einer Terrasse, die einen weiten Blick über das Anwesen bot. Veronique beschrieb den Raum oft als “sehr französisch”, mit einem Marmorkamin und angrenzenden Bädern. Es war ein Ort der Intimität in einem Haus, das für die Ewigkeit gebaut schien.
Nachdem Veronique 2012 verstarb, wurde das Haus für 22 Millionen Dollar verkauft. Doch auch wenn neue Besitzer einzogen, bleiben die Mauern doch stumme Zeugen einer außergewöhnlichen Liebe und eines bemerkenswerten Lebens. Das Anwesen steht heute als Symbol für das Vermächtnis von Gregory und Veronique Peck – ein Vermächtnis, das weit über Hollywood hinausreicht und uns lehrt, dass das wahre Zuhause dort ist, wo Herz, Integrität und Familie wohnen.
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